Persönliches

Nur wer die eigene Dunkelheit kennt, kann in der Dunkelheit eines anderen präsent sein. - Pema Chödrön

Hier erfahren Sie etwas über mich ganz persönlich, über meine Krisen, wie ich sei bewältigen konnte und wie ich an ihnen gewachsen bin (und es noch tue, denn Krisen wird es immer geben).

Der Mittelname Sukha ist ein Sanskrit-Wort und bedeutet so viel wie grundlose Freude, Glück, Vergnügen, Behagen. Ich habe ihn 2012 von meiner spirituellen Lehrerin Pyar bekommen.

Krisen sind kein Spaziergang

Ich meiner Erfahrung ist die wichtigste Fähigkeit, um gut durch eine Krise zu kommen, Akzeptanz. Und gerade das ist so schwer, wenn es hart auf hart kommt. Oft beginnen wir dann zu kämpfen: wir kämpfen gegen die Realität, gegen die (notwendige) Veränderung, gegen unsere schmerzlichen Gefühle. Das macht es meist viel schwerer, andererseits ist es so schwer, mit dem Kämpfen aufzuhören!

Dabei helfen selten Sprüche aus Selbsthilfebücher, die Ihnen sagen, dass Sie sich selbst lieben sollten, dass in jeder Krise eine Chance steckt und dass alles im Leben für Sie geschieht und nicht gegen Sie.

Selbst wenn Sie wissen, dass all das wahr ist (und es gibt ganz fantastische Selbsthilfebücher!), ist es dennoch nicht immer möglich, es so zu sehen! Krisen sind zwar einerseits Chancen, aber andererseits sind sie "messy". Krisen sind Zeiten des Umbruchs, der Veränderung, des Loslassen ... und der Geburt von etwas Neuem.

Und genauso wie Geburten neuer Erdenbewohner*innen sind auch Krisen kein Spaziergang. Sie können blutig und schmerzhaft sein. Es kann sein, dass wir schreien und uns winden und es geht trotzdem nicht vorbei. Es kann sein, dass wir die Hoffnung aufgeben und nur noch sterben wollen. 

Durch eine echte Krise kommt niemand, ohne durch einen Abgrund gegangen zu sein, in dem es "ans Eingemachte" geht. Dabei sehen wir nicht immer gut aus und verhalten uns nicht immer rational. Doch am Ende beginnt etwas Neues und wir können vielleicht erkennen, was der Sinn der Krise war!

Trennung, Tod ... und Liebe

Ein schwerer Lernprozess in dieser Hinsicht war der Selbstmord meiner Mutter im Jahr 2002, die sich wenige Wochen nach dem Tod meines Vaters das Leben nahm. Parallel dazu erlebte ich eine (aus damaliger Sicht) unglückliche Liebesgeschichte mit einem verheirateten Mann, die nach dem Tod meiner Eltern auseinanderging.

Ich fand mich in einer existentiellen Krise wieder, in meinem Erleben als komplett alleine, verlassen und vernichtet. Ich war danach jahrelang in einem Zustand der inneren Leere und Freudlosigkeit. Mit diesen Ereignissen in Frieden zu kommen ist eine wichtige Voraussetzung für mich, um heute so glücklich zu sein, wie ich es bin. Nicht immer, aber immer öfter

Mir ist - meistens, bei Weitem nicht immer! - klar, dass ich mein Erleben selber kreiere und dass die Realität immer freundlicher ist, als die Geschichte, die ich über sie erzähle.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es möglich ist, mit solchen Dingen fertig zu werden ... und nicht nur fertig zu werden, sondern daran zu wachsen.

Dem Mann, von dem ich dachte, er habe mich damals mitten in der größten Misere meines Lebens im Stich gelassen, bin ich heute in meinem Herzen sehr verbunden und dankbar.

Meiner Mutter fühle ich mich sehr nah und ich kann sagen: was sie getan hat, war richtig und freundlich zu sich und zu mir. Ich kann nicht wissen, dass es anders besser gewesen wäre. Ich kann nur dem Leben vertrauen. Vertrauen, dass es genau so richtig war, wie es war.

Kinderlosigkeit ... und bedingungsloses Glück

Ich habe dann 2005 meinen heutigen Mann kennen gelernt. Nach einigen Jahren unseres Zusammenseins wollten wir gerne Kinder bekommen, was sich nach zwei Fehlgeburten nur mit moderen medizinischen Methoden hätte realisieren lassen. Wir haben uns dagegen entschieden und sind heute mit dieser Entscheidung sehr glücklich.

Keine Kinder bekommen zu können ist meist mit einem tiefen Trauerprozess und Scham verbunden. Wir sind gemeinsam durch diese dunkle Zeit gegangen. Insofern ist die Anschaffung unserer zwei Hunde das Ergebnis der geglückten Verarbeitung dieser Verluste. Wir haben erkannt, dass unsere "Kümmer-Energie" irgendwo hin will und unsere ehemaligen Strassen-Hunde Wolfi und Delia sind begeistere Empfänger.

Kinder sind keine Bedingung für Glück. Gar nichts im außen ist eine Bedingung für Glück. Der Glaube, nicht genug oder nicht das "Richtige" zu haben, ist die Bedingung von Unglück. In dem Moment, in dem ich glaube, etwas zu brauchen, das ich nicht habe, werde ich blind für all den Reichtum um mich herum! 

Ich denke heute: mit steht gar nichts zu - und das bedeutet für mich nicht Resignation, sondern Dankbarkeit. Alles was ich bekomme, ist keineswegs selbstverständlich, sondern ein Wunder, eine Gnade. Das Leben ist kein Wettrennen um eine Belohnung, nach dem Motto: wenn ich gut genug bin, dann bekomme ich alles, was ich mir wünsche. Denn das kann im Umkehrschluß nur bedeutet: wenn ich etwas nicht bekomme, dann stimmt mit mir etwas nicht. Dann war ich nicht gut genug.

Ich kenne den Gedanken gut, dass mit mir etwas nicht stimmt, wenn Dinge nicht so klappen, wie ich es mir vorstelle. Ich habe das oft gedacht, nach dem Selbstmord meiner Mutter, nachdem ich verlassen wurde, als ich keine Kinder bekommen konnte: dass ich etwas falsch gemacht habe, dass ich nicht gut genug bin und das nun die "Strafe" dafür sei. Dabei sind all das Dinge, die einfach passieren. Im besten Falle für mich, für mein Wachstum.

Krankheit ... und Gesundheit

2007 wurde bei mir Multiple Sklerose diagnostiziert. Wie ich heute weiß, nimmt die Krankheit einen langsamen und milden Verlauf. Dennoch war die Diagnose ein Schock. Ich sah mich schon im Rollstuhl sitzen ...

Ich hatte alle möglichen Horror-Szenarien vor meinen Augen - die jedoch alle in dem Moment gar nicht wahr waren ... und ob sie je eintreten würde, konnte ich nicht wissen.

In Krisen quälen wir uns oft mit Gedanken an die Vergangenheit und die Zukunft. Wir leiden, weil die Vergangenheit so schön war oder weil sie so schrecklich war. Wir leiden, weil wir Angst vor der Zukunft haben oder alle unsere Hoffnungen auf die Zukunft setzen.

Das Problem ist, dass wir so völlig übersehen, dass das Leben jetzt, in diesem Moment, stattfindet. Mag sein, dass im Hier und Jetzt schmerzliche Gefühle "lauern", aber eben auch das Glück!

Beziehungs-Stress ... Beziehungs-Glück

Obwohl mein Mann sicher der beste Mann der Welt ist, war ich natürlich nicht immer glücklich mit ihm - was nicht an ihm lag, sondern an mir (und es gibt bis heute Tage, an denen ich mir sicher bin, dass es an ihm liegt ;-). Er war mir zu wenig ordentlich, erfolgsorientiert, strukturiert etc. Ich fand lange Zeit immer irgendetwas an ihm auszusetzen und dachte, ich könnte nur glücklich mit ihm sein, wenn er sich für mich ändern würde. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Es stellte sich heraus, dass ich genau die Dinge an ihm verändern wollte, die ich an mir nicht mochte. Theoretisch wusste ich das sicherlich, aber es war ein Schock zu sehen, dass es auch bei mir tatsächlich so war. Wo ich mich doch für so "weit entwickelt" gehalten hatte. In der Realität war er mein Lehrmeister und nicht umgekehrt.

Es hat lange gedauert bis ich endlich verstanden habe, dass mich niemand glücklich machen kann, nur ich kann das. Und wenn ich das schon nicht immer hinbekomme, wie soll es dann jemand anderes schaffen?

Heute geniesse ich es, dass mein Mann in manchen Bereichen so anders ist als ich. Und ich werde täglich von ihm inspiriert, das Leben zu genießen, zu tun, was mich erfüllt und die Dinge nicht so furchtbar Ernst zu nehmen. Ich kann gar nicht mehr glauben, dass ich wirklich einmal wollte, dass er mehr so wird wie ich - als ob es wirklich zwei von meiner Sorte in der Familie bräuchte! Wo er doch so ein großen Vorbild an bedingungsloser Liebe und Lebensfreude ist!

Der wichtigste Mensch in meinem Leben bin ich - solange meine Beziehung zu mir liebevoll ist, ist sie es auch mit anderen Menschen.

Streben nach Perfektion ... und (Selbst-)Vergebung

Ich habe mit der Zeit bemerkt, dass es eine treibende Kraft in meinem Leben (und dem vieler anderer Menschen) gibt: der Wunsch, perfekt oder "gut genug" zu sein. Vielleicht haben Sie das an sich auch bemerkt: diese Unzufriedenheit mit sich, die manchmal regelrecht in Selbsthass ausarten kann.

Besonders deutlich wurde das bei mir immer in Krisen: ich hatte eine Vorstellung davon wie ich sein sollte und die beinhaltete nicht solche Dinge wie Irrationalität, Verzweiflung, Verletztlichkeit, seelische Abgründe, schier endlose Trauer, Lähmung und Unproduktitivät, Mangel an Sinnerleben, Orientierungslosigkeit, Selbsthass u.v.m.

Dennoch war all dies im Überfluss vorhanden und ich wusste nicht, wie ich mir mir umgehen sollte, was ich mit mir anstellen sollte. Sicher: Ablenkung und Rotwein waren ab und zu gute Begleiter. Aber dauerhaft halfen sie nicht weiter. Ich hatte Angst, dass ich das nie würde überwinden können. Ich wollte einfach perfekt mit der Krise umgehen, sie sollte kontrollierbar und bewältigbar sein und ich lehnte diese völlig "danebene" Version von mir ab.

Selbstliebe ist für mich immer noch eine echte Lernaufgabe. Zu erkennen, dass ich perfekt bin, genau so wie ich bin (mit allen sogenannten Makeln) und stets mein Bestes tue, hat paradoxerweise viel mehr Potential in mir freigesetzt, als all der Druck und die Angst, mit denen ich mich bisher zu Höchstleitungen habe antreiben wollen - die mich aber entweder zu blindem Aktionismus oder in die totale Lähmung gebracht haben.

Vergebung bedeutet zu erkennen, dass nicht nur ich, sondern alle Menschen auf der Welt immer ihr Bestes tun - auch wenn ich es nicht immer verstehe. Egal, wie schlecht es Ihnen gerade geht: Sie tun jetzt im Moment Ihr Bestes.

Virtuelles Kamingespräch

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Begleitung mit The Work of Byron Katie

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The Work of Byron Katie - Glauben Sie nicht alles, was Sie denken!

 

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Vortrag "Achtsames Selbstmitgefühl - Die Kunst der Freundlichkeit zu sich selbst!

Freitag, 23. Juni 2017 * 19.30 Uhr * Zentrum für Naturheilkunde München

 

Info und Anmeldung

Kundenmeinung

  • Ich bin selten so friedlich und aufgeräumt aus einer Praxis raus wie bei Susanne. Sie hat mich sehr gut verstanden und soviel Treffendes gesagt, dass ich froh war, eine Aufnahme zu haben. In den Tagen Weiterlesen
    image Maggi Bilgram aus Possenhofen im April 2017
  • Susanne Keck ist die begabteste Therapeutin, der ich begegnet bin. Durch sie durfte ich zum ersten Mal im Leben echte Hilfe erfahren. Probleme, die mich zuvor erdrückten, lockerten sich, wurden seicht, brachen teilweise ganz weg. Weiterlesen
    image Eine sehr geschätzte Kundin, die lieber anonym bleiben will - im Januar 2017
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