7 Schritte aus der Krise

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Geht das nie vorbei

Lesezeit: ca. 7 Minuten

Darum geht es in diesem Blog-Artikel:

3 Gründe, warum du das Leid festhältst, obwohl du es loswerden willst

  1. Du glaubst, dass es nie aufhören wird!
  2. Du fokussierst auf das Leid oder das unerwünschte Gefühl.
  3. Du kämpfst gegen den Schmerz.

Das bekommst du in diesem Blog-Artikel:

3 Strategien, um dein Leid zu lindern

  1. Untersuche Glaubenssätze mit The Work of Byron Katie
  2. Fokussierung auf Ausnahmen vom Leid mit der Übung "3 gute Dinge"
  3. Eine Meditation, in der du lernst, schmerzliche Gefühle anzunehmen

Viele meiner Klienten*innen leiden unter schmerzlichen Gefühlen, wie Angst, Trauer, Verzweiflung oder Scham. Und natürlich fragen sie mich: wann wird das endlich aufhören?

Vielleicht stellst du dir gerade genau dieselbe Frage: Hört das jemals auf? Werde ich jemals wieder ein "normales" Leben führen? Kann ich mich jemals wieder einfach freuen?

Ich widme diesen Blog-Artikel dir, wenn du dir gerade Angst hast, dass der Schmerz oder die Angst niemals wieder vorbei gehen werden!

Alles geht vorbei

So doof es auch klingen mag und so wenig es vielleicht erst einmal hilft, es ist dennoch wahr: alles geht vorbei. Genauer gesagt: fast alles! Gedanken, Gefühle, Stimmungen gehören sicherlich zum Vergänglichen, denn sie sind andauernder Veränderung unterworfen. 

Es gibt keine ewige Nacht (auch wenn einem manche Nächte länger vorkommen als andere), leider auch keinen ewigen Sommer und gottseidank gibt es keinen ewigen Schmerz.

So wie jede Nacht endet, endet auch das Leid!

Das heißt: Leid ist nicht von Dauer. Es wird früher oder später vorbei gehen! 

Außer, du hältst es fest ...

3 Gründe, warum du das Leid festhältst, ohne es zu wollen ...

Oft tust du - natürlich ohne es zu beabsichtigen - ziemlich viel dafür, dass das Leid anhält. Paradoxerweise gerade weil du es loswerden willst!

Ich will dir erklären, was ich meine!

Ich habe 3 Ursachen für dich zusammengetragen, die dazu beitragen, dass du den Schmerz festhältst, obwohl du ihn loswerden willst.

1. Du glaubst, dass es nie aufhören wird!

Wenn du gerade Angst hast, trauerst oder schmerzliche Gefühle erlebst, was macht es dann mit dir, wenn du den Gedanken hast, dass es nie aufhören wird?

In meiner Erfahrung führt dieser Gedanke dazu, dass es tatsächlich nicht aufhört bzw. noch schlimmer wird. Das klingt vielleicht zuerst einmal widersinnig - ist es aber bei näherer Betrachtung nicht.

Die Angst davor, dass Leid nie aufhören wird, vergrößert das Leid!

Ich lade dich dazu ein, mir das nicht einfach zu glauben, sondern es für dich zu testen. "Es wird nie aufhören" ist, wie viele andere stressige Gedanken, ein Glaubenssatz und keine unumstössliche Wahrheit. Und das bedeutet: du kannst ihn in Frage stellen!

Die Methode, die ich am besten finde, um Gedanken bzw. Glaubenssätze zu untersuchen ist "The Work of Byron Katie". The Work besteht aus 4 Fragen und Umkehtungen, mit denen du den stressigen Glaubenssatz untersuchen kannst.

Ich gebe dir ein Beispiel mit dem Gedanken "Es wird nie aufhören".

Erinnere dich an eine Situation, in der du schmerzliche Gefühle erlebt hast und die Angst hattest, dass sie nie vorbei gehen.

1. Frage: Ist es wahr, dass es nie aufhören wird?

Lass die Frage auf dich wirken und warte ab, welche Antwort auftaucht. Lege dich auf ein Ja oder Nein fest, kein "vielleicht" oder "mal so, mal so". Ja oder Nein sind gleichwertig!

Meine Antwort ist: Ja - in solchen Situationen war ich mir manchmal sicher, dass es nie aufhören wird.

Wenn du ein Ja hast, dann gehe zur Frage 2, wenn du ein Nein hast zur Frage 3.

2. Frage: Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

Diese Frage lädt dich ein, stiller zu werden und tiefer zu gehen. Kannst du es wirklich 100%ig sicher wissen?

Meine Antwort ist: Nein.

3. Frage: Wie reagierst du, was passiert, wenn du das glaubst: es wird nie mehr aufhören?

Diese Frage lädt dich ein zu beobachten, was der Gedanke in deinem Leben verursacht, d.h. in deinen Gefühlen, deinem Denken, deinen Handlungen. Wie behandelst du dich, wenn du das glaubst? Wie bist du zu anderen? Wie lebst du dein Leben mit diesem Gedanken?

Meine Antwort: ich verzweifle und bin hoffnungslos. Ich sehe nur noch den Schmerz und nichts mehr Gutes. Ich halte mich für einen hoffnungslosen Fall und eine Versagerin.Ich denke, ich bin falsch, mit mir stimmt etwas nicht. Ich vergleiche mich mit anderen und denke, dass es denen sicher in meiner Situation besser ginge. Die kämen besser klar. Ich habe Angst vor der Zukunft. Ich habe keine Motivation, bin wie gelähmt, will nur die Decke über mich ziehen und am liebsten nicht mehr da sein. Ich mache mir Vorwürfe, weil ich nichts auf die reihe kriege und glaube, mein ganzes Leben wird den Bach runter gehen. Ich fühle mich schwach und ausgeliefert. Ich ziehe mich zurück und mache nichts mehr. Ich will niemanden sehen und halte mich auch für unzumutbar. Ich bin überzeugt, dass mich in diesem Zustand keiner will.

Wer bist du ohne den Gedanken, dass das Leid nie enden wird?

4. Frage: Wer wärst du ohne den Gedanken - in derselben Situation?

Mal angenommen, das schmerzliche Gefühl würde auftauchen und du hättest nicht den Gedanken "Es wird nie mehr aufhören"! Wer wärst du dann? Was würde das für einen Unterschied machen?

Vielleicht ist deine erste Reaktion: keinen! Denn da ist ja immer noch das schmerzliche Gefühl. Erlaube dir dann genauer hinzusehen: wie wäre es ohne den Gedanken "Es wird nie mehr aufhören".

Meine Antwort: Zuerst merke ich, dass ohne den Gedanken auch die Selbstvorwürfe nicht mehr da sind. Ohne den Gedanken halte ich mich nicht für "falsch", wenn ich das schmerzliche Gefühl habe. Ich bin mir gegenüber sanfter und mitfühlender. Ich kann mich anderen ohne Scham öffnen oder um Hilfe bitten. Ich denke ohne den Gedanken überhaupt nicht an die Zukunft. Ich bin ganz da, bei mir. Alles andere ist mir erstmal gar nicht wichtig.

Umkehrungen: Der Gedanke wird nun in sein Gegenteil verkehrt und es werden Beispiele dafür gefunden, wie diese Umkehrung genauso wahr oder vielleicht sogar wahrer sein könnte, als der urssprüngliche Gedanke.

Das Gegenteil von "Es wird nie mehr aufhören" ist "Es wird aufhören". Könnte das auch wahr oder wahrer sein? Kannst du Beispiele in deinem Leben finden?

Meine Antwort: Ich kann erkennen, dass ich nicht ausgeliefert bin, denn ich kann Trost suchen, mir selbst Mitgefühl spenden, anderen helfen (was eigenes Leid oft lindern kann), Zuversicht üben, mich freudigen Dingen zuwenden, inneren Frieden und Halt in Spiritualität  finden ... 

"Ich sollte längst drüber weg sein" und Co.

Es gibt noch weitere Glaubenssätze, die im Umfeld von Schmerz und Leid oft auftauchen und genauso dazu führen, dass das Leid sich eher verlängert oder vergrößert, z.B. "Ich halte es nicht aus", "Es sollte aufhören", "Mit mir stimmt etwas nicht", "Ich sollte drüber weg sein", "Es wird immer schlimmer werden" "Ich muss funktionieren" etc.

Auch die kannst du mit The Work untersuchen, um für dich herauszufinden, ob sie wirklich wahr sind oder nicht.

2. Du fokussierst auf das Leid bzw. das unerwünschte Gefühl.

Wir Menschen fokussieren oft auf das, was wir eigentlich loswerden wollen. Wir wollen keinen Schmerz mehr, also sind wir besonders aufmerksam auf jedes leichte Anzeichen von Schmerz. Kaum zeigt sich ein leichter Anflug von Schmerz, fokussieren wir darauf und das verursacht ... genau: mehr Schmerz.

Es ist eine ganz normale menschliche Reaktion, negativen Gefühlen mehr Gewicht und Aufmwrksamkeit zu widmen, als positiven - auch wenn es nicht immer hilfreich ist.

Es ist wesentlich nützlicher, auf das zu fokussieren, was du statt des Leides oder der Angst (oder welcher Zustand es auch immer ist, den du ablehnst) möchtest. Denn es zeigt sich immer wieder: es ist wesentlich leichter, das zu vermehren, was du möchtest, als das du verringern, was du nicht möchtest.

Auf den ersten Blick mag es wie dasselbe klingen, tatsächlich ist es ein himmelweiter Unterschied - der einen echten Unterscheid machen kann!

Was ist in deinem Leben präsent, wenn du gerade keine schmerzlichen Gefühle hast?

Es kann sein, dass du 23 Stunden und 55 Minuten leidest und nur 5 Minuten nicht. Es lohnt sich dennoch, diese 5 Minuten zu betrachten. Gibt es dann auch einmal Freude, Lachen? Über was? Unternimmst du dann einmal etwas, unterhältst dich? Betrachtest die Natur? Tust etwas, das dir Spaß macht? Erlebst Zuversicht? Bist stolz auf etwas, das du geschafft hast?

Statt ängstlich auf den Beginn des schmerzlichen Gefühls zu warten, könntest du dich genausogut auf den Beginn der Ausnahmen freuen und immer mehr darüber lernen, was du tust, wenn du gerade nicht leidest.

Ein schöner Beginn kann sein, jeden Abend 3 Dinge aufzuschreiben, die an diesem Tag gut waren. Das muss nichts Außergewöhnliches sein! Ein Sonnenstrahl, ein Lächeln, ein Gespräch, eine gute Tasse Kaffee oder Tee, eine heiße Dusche, Wind in den Bäumen, ein schöner Film ...

Du findest hier eine wirksame Übung aus der Positiven Psychologie: 3 gute Dinge

3. Du kämpfst gegen das Leid an

Ja, ich weiß, es ist völlig verständlich, Trauer, Angst oder Verzweiflung loswerden zu wollen. Ich will für dich, dass es aufhört und ich weiß, dass es möglich ist. Nur nicht, indem du gegen die Gefühle kämpfst. Gegen Gefühle zu kämpfen ist eine der besten Methoden, um sie aufrecht zu erhalten.

Viele meiner Kleinten*innen sagen zu mir: aber ich leide doch schon so lange. Ich ertrage es schon so lange und lasse den Schmerz zu - wann hört es denn nun endlich auf?

Doch wenn du ganz ehrlich bist, dann kannst du dich selbst manchmal nicht mehr ertragen mit all deinem Leid. Jedesmal, wenn es wieder anfängt, denkst du: oh nein ...  jetzt geht es wieder los. Warum bekomme ich mich nicht in den Griff? Warum hört das nicht auf? Ich muss doch funktionieren!

Vielleicht sprichst du (bzw. dein "innerer Kritiker") dann mit dir: Jetzt reiss dich mal zusammen, so geht es nicht weiter, dein ganzes Leben wird den Bach runter gehen ...

Manchmal glauben wir, dass Leid ab einem bestimmten Zeitpunt oder ab einer bestimmten Intensität inakzeptabel ist. Er ist es eine Art "Makel", fast schon unanständig in unserer Hochglanzwelt. Es bedeutet, dass wir nicht mehr funktionieren und dazugehören werden ...

Wir meinen vielleicht, wir dürften uns erst wieder "blicken lassen", wenn wir erzählen können, wie wir aus der Krise herausgekommen und an ihr gewachsen sind, aber den Mittelteil voller Tränen müssen wir schnell hinter uns bringen.

Doch Leiden ist eine universelle menschliche Erfahrung. Es ist nichts Falsches daran. Selbst über Jesus wird geschrieben, er habe gelitten. Also warum nicht du?

Leiden ist eine universelle menschliche Erfahrung!

So abgegriffen es auch klingen mag: das schmerzliche Gefühl will angenommen werden, wie ein Kind, das leidet. Nicht nur einmal oder ein paarmal, sondern immer. Nur weil du dein weinendes Kind einmal getröstet hast und es sich (wie Kinder es meist tun) schnell wieder beruhigt hat, heißt das ja nicht, dass es nicht ein paar Minuten oder Stunden später nochmal weint.

Sagst du dann: ich habe dich gestern erst getröstet und dachte, das genügt für den Rest deines Lebens! Vermutlich nicht. Doch so scheinen wir es mit uns und unseren schmerzlichen Gefühlen zu halten, oder? Wir glauben, irgendwann müsste es doch mal reichen. Irgendwann müssen wir doch mal "leidfrei" sein.

Verstehe mich nicht falsch: ich will damit nicht sagen, dass du dich in deinem Leid suhlen, es festhalten oder im Selbstmitleid versinken sollst! Ich will dir nur sagen, dass Mitgefühl und Trost ganz natürliche und hilfreiche Reaktionen auf Schmerz sind. Und zwar nicht nur einmal, sondern einfach immer dann, wenn Leid auftritt. Warum solltest du dir das vorenthalten?

Mitgefühl und Trost sind die natürlichen Reaktionen auf Leid!

Doch wie kannst du den Kampf gegen Leid beenden? Und was kannst du stattdessen tun?

Hier findest du eine von mir gesprochene Meditation "Schmerzliche Gefühle zulassen" aus dem Programm "Achtsames Selbstmitgefühl", die dich dabei unterstützt, dich selber anzunehmen, wenn du leidest.

Du lernst, schmerzliche Gefühle liebevoll zuzulassen, um sie herum weicher (statt hart) zu werden und dich selbst dabei zu umsorgen.

Wenn du die Meditation als Audiodatei zum Streamen und Downloaden kostenlos erhalten möchtest, trage dich einfach mit deinem Namen und deiner Email-Adresse unten im Formular ein. Du erhältst sofort eine Email mit dem Titel "Bitte um Bestätigung". Wenn du dort auf den Bestätigungslink klickst, bekommst du gleich im Anschluß eine Email mit der Meditation.

Ich möchte die Meditation "Schmerzliche Gefühle zulassen" erhalten!

 Selbstlernkurs "Besiege deinen inneren Kritiker"

Wenn du diese kritische innere Stimme nur allzu gut kennst, die sagt, dass du so, wie du bist, einfach noch nicht gut genug bist und lernen möchtest, sie zu besiegen ohne gegen sie kämpfen zu müssen, dann ist mein neuer 8-Wochen-Selbstlernkurs genau das Richtige für dich! 

Ja, ich will mehr wissen

Lesezeit: ca. 4 Minuten (Video ca. 8 min.)

Das erfährst du in diesem Blog-Artikel: Dass Vergebung etwas damit zu tun hat, deine schmerzlichen Gefühle wirklich anzunehmen, dir zu erlauben sie zu spüren und Verantwortung für sie zu übernehmen. 

Das bekommst du in diesem Blog-Artikel

  • Infos, was Vergeben ist und was nicht und warum Verdrängen eine prima Sache ist
  • Eine kraftvolle Meditationsübung, um schmerzliche Gefühle zu erlauben und zu beruhigen
  • Eine Einladung und einen 10%-Rabattcode für meinen 4-Wochen-Online-Kurs "Besiege deinen inneren Kritiker"

Du solltest wirklich weiter sein!

Denkst du, du müsstest endlich dir selbst oder einer anderen Person vergeben? Glaubst du Vergeben wäre spiritueller, reifer, wertvoller als zum Bespiel Verdrängen oder Gefühle wegschieben? Findest du es doof, wenn du dir wieder Vorwürfe machst oder wieder wütend auf jemand anderen bist ... weil - mal ehrlich - du solltest doch wirklich weiter sein?
Ich will dir von Herzen sagen: Vergeben ist nicht besser als Verdrängen. Es hat alles seine Zeit. Vergebung ist etwas, für das du irgendwann bereit bist und dann ist es ein Prozess, der einen Moment, aber auch Monate oder Jahre dauern kann. Bis dahin ist es eine wunderbare und faszinierende Strategie der unbewussten Intelligenz, schmerzliche Gefühle wegzuschieben - solange, bis du dazu bereit bist. Doch ob du bereit bist oder nicht, sagt nichts über deinen Wert aus. Es ist einfach so. Denn Vergebung hat ganz viel damit zu tun, schmerzliche Gefühle wirklich zu fühlen und Verantwortung für sie zu übernehmen. Es ist keine Schande, wenn das (noch) nicht möglich ist.

Da bin ich längst drüber weg!

"Da bin ich lange drüber weg!", "Das habe ich alles hinter mir gelassen!", "Das macht mir nichts mehr aus!", "Ich habe vergeben und vergessen!", "Er/sie konnte eben nicht anders!", "Wir sind ja erwachsene Menschen!"... Kennst du das, dass solche Sätze manchmal auf eine Art gesagt werden, dir dir das Gefühl geben, dass genau das Gegenteil der Fall ist? Dass da eher verdängt wurde, als vergeben?

Ich möchte dir heute etwas darüber erzählen, was Drüber-weg-sein bzw. Vergebung wirklich ist und was nicht. Und warum Verdrängen auch nicht schlecht ist!

Verdrängen oder vergebenIst Vergeben besser als Verdrängen?

Gleich vorweg: Vergeben ist ein Prozess und braucht seine Zeit. Ob du für Vergebung (und dabei ist es egal, ob es um Selbstvergebung oder Vergebung anderen gegenüber geht) bereit bist oder nicht hat nichts damit zu tun, wie "gut", "erwachsen" oder "reif" du bist.

Vergebung geschieht, wenn es soweit ist, wenn du in deinem Inneren wirklich bereit bist. Vergebung ist kein Muss! Es ist völlig ok, noch nicht an diesem Punkt zu sein.

Du bist nicht ein besserer Mensch, wenn du vergibst oder ein "schlechterer" Menschen, wenn du etwas verdrängst.

Wut und Enttäuschung im Keller!

Solche typischen Sätze wie oben zitiert haben in meinem Gefühl etwas Hartes und Striktes - ich nenne das gerne Pseudo-Vergebung. Ich habe oft den Eindruck, dass da etwas weggedrückt oder "unten gehalten" - eben verdrängt - wird. Um was könnte es sich dabei handeln?

Wenn es um Vergebung geht, dann ist meist etwas Schlimmes passiert. Zum Beispiel hast du dich vielleicht aus verschiedenen Gründen als Kind öfter ungeliebt gefühlt. Oder du hast eine schlimme Enttäuschung erlebt: jemand hat dich verlassen, betrogen, dir nicht das gegenen, was du dir erhofft hattest. Es wäre ja verständlich, wenn du manchmal deshalb enttäuscht und wütend bist, z.B. auf deine Eltern, Ex-Partner/innen oder frühere Vorgesetzte.

Wut oder Enttäuschung auf bzw. von sich selbst oder anderen ist oft die erste Schicht an Gefühlen, die im Kontext Vergebung spürbar werden dürfen.

Oft glaube ich zu merken, dass diese Wut und Enttäuschung nicht wirklich gefühlt wird, also sozusagen in den inneren Keller verbannt wird. Als ob es tatsächlich ein Zeichen von Schwäche oder Unreife wäre, wütend oder enttäuscht zu sein. Doch vielleicht geht es gar nicht wirklich darum?!

Unter Wut und Enttäuschung liegt meist eine tiefere Schicht an schmerzlichen Gefühlen, wie Traurigkeit, Macht- oder Hoffnungslosigkeit.

Darunter lauert der Schmerz

Wenn du enttäuscht oder wütend bist, dann bedeutet das ja, dass etwas geschehen ist, das du nicht wolltest, das dich verletzt hat. Etwas, das du nicht unter Kontrolle hattest. Etwas, dass dir deine Verletzlichkeit bewusst gemacht hat.

Das heißt, wenn du dich Wut und Enttäuschung wirklich fühlen lässt, dann wird darunter wahrscheinlich ein tieferer Schmerz "lauern". Und diesen Schmerz willst du oft noch viel weniger spüren als Wut oder Enttäuschung.

Da warten Gefühle wie: Traurigkeit, Verlassen-Sein, Wertlosigkeit, Verzweiflung, Ausgeliefert-Sein, Hoffnungslosigkeit, sich klein und ungeliebt fühlen, keine Kontrolle haben ...

Selbstmitleid ist eine Art, das eigene Leid nicht anzuerkennen

Echte Vergebung bedeutet immer, das eigene Leid wirklich anzuerkennen. Das heißt nicht, dich darin zu suhlen und im Selbstmitleid zu versinken. Im Gegenteil!

Vielleicht kannst du spüren, dass das Sich-Suhlen eine Art ist, das Leid nicht wirklich zu spüren oder anzuerkennen, sondern eine Art den Widerstand dagegen auszudrücken es anzunehmen.

Und ich sage es nochmal: es bedeutet nicht, dass daran etwas falsch ist. Du kannst dir das Sich-suhlen damit ersparen, indem du einfach spürst und anerkennst, dass es da einen Widerstand dagegen gibt, diese schmerzlichen Gefühle wirklich zu spüren. Das ist ok!

Auch der Widerstand hat ein Recht auf Leben.

Der Widerstand ist dein Freund, nicht dein Feind

Dieser Widerstand ist kein Feind, sondern ein Freund, der dich vor dem großen Schmerz schützen will, den du tief in deinem Inneren vergraben hast.

Solange du diesen Beschützer nicht überzeugen kannst, dass du in der Lage bist, dich in deinen Schmerz zu halten und zu trösten, wird er ihn weiterhin im Keller aufbewahren. Das ist sein Service an dich! Solange ist keine echte Vergebung möglich. Und das ist auch nicht schlimm ...

Du musst nicht vergeben

Vergebung ist kein Orden, den du am Revers haben musst. Vergebung geschieht, wenn du deinen Schmerz spüren und wirklich Verantwortung für ihn tragen kannst. Dann darf er heilen.

Solange musst du nur wissen, dass deine Nicht-Vergebung nichts mit der anderen Person zu tun hat, die dir etwas Schlimmes angetan hat, sondern mit dir. Du bist noch nicht soweit. Und das ist völlig ok, denn es ist das Recht jedes Menschen, Gefühle erst dann zu spüren, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Verdrängen ist eine fantastische Alternative, eine sehr intelligente Schutzmaßnahme und keine Schande.

Wie Vergebung geht

Wenn du spürst, dass die Zeit für (Selbst)Vergebung gekommen ist, dann erlaubst du dir deinen Schmerz zu spüren und anzuerkennen. Da ist etwas wirklich Schlimmes passiert und jetzt kannst du es spüren und den Schmerz annehmen, den du vielleicht schon Jahre oder Jahrzehnte in dir trägst.

Du übernimmst die volle Verantwortung dafür und tröstest diesen verzweifelten Teil in dir, der den Schmerz für dich "aufgehoben" hat.

Wenn das möglich ist, dann kannst du - wenn es um eine andere Person geht - beginnen, auf den anderen zu schauen ohne Schuldzuweisung oder Vorwurf. Oder auf dich selbst schauen ohne die Selbstvorwürfe!

Erst wenn du die Verantwortung für deine Gefühle übernimmst, kannst du vergeben.

Den anderen wirklich sehen

Wenn du den Schmerz aus dem Keller holen und ihn annehmen kannst, dann bist du in der Lage, den anderen oder dich einfach anzusehen und zu erkennen, welche Beweggründe die andere Person bzw. du selbst hattest, um so zu handeln.

Dann bist du bei Schritt 2 der Vergebung, der Empathie ... und darüber schreibe ich bestimmt auch einmal einen Blog-Artikel!

Weicher werden, umsorgen, zulassen

ist eine kraftvolle Übung aus der Selbstmitgefühlspraxis. Du lernst, schmerzliche Gefühle liebevoll zuzulassen, um sie herum weicher (statt hart) zu werden und dich selbst dabei zu umsorgen.

Wenn du die Meditation als Audiodatei zum Streamen und Downloaden kostenlos erhalten möchtest, trage dich einfach mit deinem Namen und deiner Email-Adresse unten im Formular ein. Du erhältst sofort eine Email mit dem Titel "Bitte um Bestätigung". Wenn du dort auf den Bestätigungslink klickst, bekommst du gleich im Anschluß eine Email mit der Meditation!

Onlinekurs "Besiege deinen inneren Kritiker"

Wenn du deine innere mitfühlende Stimme gerne enzwickeln willst und lernen möchtest, dich einfach so zu lieben und zu akzeptieren, wie du bist, dann interessierst du dich sicher für meinen 4-Wochen-Onlienkurs "Besiege deinen inneren Kritiker", der am 24. April beginnt. Da geht es auch darum, Gefühle zuzulassen und Selbstmitgefühl zu entwickeln.

Wenn du die Meditation bestellst bekommst du ebenfalls einen 10% Rabattcode für den Onlinekurs! Ich freue mich total, wenn du dabei bist!!

 

Hier erfährst du mehr über den Kurs!

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Das erfahren Sie in diesem Blog-Artikel: Wie Sie Ihren inneren Kritiker besiegen können, ohne Krieg gegen ihn führen zu müssen und den ewigen Selbstvorwürfen ein Ende machen!

Das bekommen Sie in diesem Blog-Artikel: Ein selbst geschriebenes Märchen und eine Anleitung zum liebevollen Besiegen des inneren Kritikers.

Das "böse" innere Kritiker-Monster

Vielleicht geht es Ihnen, liebe/r Leser/in so wie mir und vielen anderen Menschen auf der Welt: sie haben die ewigen Selbstvorwürfe satt! Und sicherlich wissen Sie so gut wie ich, dass die harsche Selbstkritik nichts nützt. Sie würden sie gerne beenden. Aber wie? Nichts was Sie bisher versucht haben, hat gegen das "Kritiker-Monster" geholfen!

Nachdem der innere Dialog mit unseren inneren Kritik keiner sozialen Kontrolle unterliegt, machen wir uns oft auf besonders brutale Weise selber fertig und sagen regelmäßig zu uns Dinge, die wie nie zu anderen Menschen sagen würden, z.B. "Du bist so fett (alt, dürr, mickrig ...) und hässlich!" oder "Du bist eine solche Niete, kein Wunder, dass dich niemand will!".

Gerade in Krisenzeiten - in denen wir oft am dünnhäutigsten sind - fällt der innere Kritiker besonders gerne über uns her!

Wo kommt die innere kritische Stimme her?

Wir kommen nicht mit dieser Stimme auf die Welt, sondern wir entwickeln sie selber im Laufe unserer Kindheit, meist noch vor dem Schulalter.

Das hat aus der Sicht des Kindes, das wir damals waren, sehr verständliche Gründe:

  • Wenn wir als Kind viel kritisiert wurden, lernen wir, dass Kritik ein nützliches Mittel ist, um im Leben voran zu kommen und sich zu motivieren. Oft hören wir unseren inneren Kritiker genau die Sätze sagen, die wir noch so gut von unseren Eltern (oder anderen wichtigen Bezugs- und Autoritätspersonen) kennen - manchmal sogar in übersteigerter Form!

  • Als kleine Kinder wäre es gefährlich für uns, unsere Eltern (oder andere Erziehungspersonen) in Frage zu stellen, da wir von ihnen abhängig sind! Es ist für uns überlebensnotwendig, von ihnen akzeptiert und versorgt zu werden. Um das zu gewährleisten versuchen wir möglichst keine Fehler zu machen und so zu sein, wie wir glauben, dass es von uns erwartet wird. Wir beginnen zu glauben, dass Selbstkritik uns davor bewahren wird, in Zukunft "falsch" zu sein und nicht mehr dazu zu gehören.

  • Wenn wir als Kinder oder Erwachsene dennoch kritisiert werden, dann ist es weniger schlimm, wenn der äußere Kritiker lediglich das wiederholt, was ich mir innerlich schon die ganze Zeit selbst sage. So komme ich irgendwann zu der Überzeugung, dass die äußere Kritik gerechtfertigt ist und meine Eltern (oder andere kritische Personen) Recht haben.

Der innere Kritiker will sicher stellen, dass wir von unseren Bezugspersonen akzeptiert und geliebt werden!

Mitgefühl mit der Selbstkritik?

Oft erscheint uns diese kritische Stimme wie ein Feind in unserem Inneren, der gegen uns arbeitet. Wir beginnen vielleicht diese Stimme zu hassen, sie loswerden zu wollen und uns wiederum dafür zu kritisieren, dass wir nicht in der Lage sind sie abzustellen.

Das erste, was wir verstehen müssen ist, dass diese Stimme nicht unser Feind ist! So ekelhaft sie sich manchmal auch gebärdet ... ursprünglich war dieser innere Kritiker ein Beschützer! Und je mehr wir ihn als Erwachsene ablehnen, desto unangenehmer wird er!

Der innere Kritiker ist nicht Ihr Feind, sondern Ihr Beschützer!

Das Märchen vom kleinen Kritiker-Monster

Zugegeben: als Erwachsene finden Sie vielleicht, dass das folgende Märchen ein bisschen albern ist. Tatsächlich jedoch trifft es die Sache ziemlich gut - wie es Märchen meistens tun!

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Als kleines Kind, vielleicht im Alter von ca. 3-5 Jahren hast du in manchen Situationen empfunden, dass du nicht gut genug bist, um bedingungslos geliebt zu werden. Du hast möglicherweise erlebt, dass deine Eltern oder andere Bezugs- oder Autoritätspersonen dich verglichen oder kritisiert haben und daraus geschlossen, dass du nicht wertvoll bist.

Du warst deshalb sehr traurig und hast dich danach gesehnt, bedingungslos geliebt zu werden. Vielleicht hast du Akzeptanz und emotionale Wärme vermisst. Das hat dir viel Angst gemacht, denn du glaubtest, dass du deine Zugehörigkeit verlieren wirst, da du sie nicht verdienst. So hat sich in dir das kleine ängstliche Scham-Du entwickelt, das immer dann auftaucht, wenn du Angst hast, nicht gut gengu zu sein und abgelehnt zu werden.

An diesem Punkt kam das kleine Monster dazu, um das kleine Scham-Du zu beschützen. Das Monster sagte zu dir: Ich helfe dir, damit du dich nie mehr so verletzlich und beschämt fühlen musst. Ich treibe dich an und kritisiere dich und das wird dazu führen, dass du irgendwann gut genug bist und geliebt wirst. (Das ist zwar - wie wir heute wissen - ein Irrtum, aber das kleine Du hat dem Monster natürlich geglaubt. Und das Monster, das ja selber noch klein war, wusste es nicht besser).

Wann immer nun das kleine Scham-Du auftauchte, das sich ängstlich, wertlos, traurig und beschämt fühlt, kam auch gleich das kleine Monster als Beschützer mit.

Lange war das kleine Monster der einzige Freund und Unterstützer deines Scham-Du. Das erwachsene, vernünftige Du, das sich mit der Zeit entwickelte, fand das kleine Scham-Du schrecklich peinlich und wollte es nicht haben. Genausowenig jedoch wollte es seinen Freund, das kleine Monster haben und wurde jedesmal ärgerlich, sobald es auftauchte. Das machte das kleine Monster ziemlich traurig und zornig, weil es doch nur helfen wollte. Und das kleine Scham-Du, das ja auch niemand wollte, hatte natürlich große Angst, seinen einzigen Freund zu verlieren, denn sonst war ja niemand für es da.

Eines Tages wurde das erwachsene Du wieder sehr zornig auf das kleine Monster und sagte: du nichtsnütziges ekelhaftes Monster, warum bist du immer so gemein zu mir? Hau doch endlich ab!

Da sagte das Monster: Ich bin nicht gemein zu dir! Ich helfe dem kleinen Scham-Du, damit es sich nie mehr schämen muss und eines Tages gut genug wird, um bedingungslos geliebt zu werden! Dazu muss ich manchmal ein bisschen grob werden - aber das ist nur zu deinem Besten!

Endlich verstand das erwachsene Du, dass das kleine Scham-Du sich immer noch so wertlos fühlte wie damals und dachte, es müsste durch die Kritik des Monsters erst gut genug werden, um liebenswert zu sein! Und es verstand auch, wie gemein es zu dem kleinen Monster gewesen war, das so viele Jahre lang der einzige Freund des Scham-Du war!

Da nahm das erwachsene Du das kleine ängstliche Scham-Du ganz fest in den Arm und sagte: Ich liebe dich bedingungslos, genau so, wie du bist! Ich bin jetzt groß und kann dich beschützen und werde nicht mehr zulassen, dass dir jemand weh tut! Es tut mir leid, dass ich dich so lange nicht gesehen habe!

Da strahlte das kleine Scham-Du und freute sich, dass es nun keine Angst mehr haben musste und endlich so geliebt wurde, wie es war.

Beide nahmen das kleine Monster in den Arm, das sich plötzlich ganz einsam und nutzlos fühlte und sagten: du bleibst bei uns, denn du meinst es gut! Du bekommst eine neue Aufgabe als freundlicher Unterstützer!

Und sie lebten lange und glücklich zu dritt ...


So verständlich es auch ist, gegen diese kritische innere Stimme ankämpfen zu wollen, es ist nutzlos. Denn diese Stimme ist ein Teil von Ihnen, der genauso angenommen und letztlich geliebt werden will, wie alle anderen auch! Zugegeben macht er es einem nicht gerade einfach mit seinem unmöglichen Auftreten und seinen ständigen Forderungen und fiesen Kommentaren.

Virginia Satir, eine berühmte Therapeutin, hat einmal gesagt: "Abgelehnte innere Anteile sind wie aggressive Hunde, die Liebe brauchen. " Oft sind genau die inneren Anteile, die wie am meisten ablehnen, auch die, die am aufdringlichsten werden. Und je mehr wir sie loswerden wollen, desto aufdringlicher werden sie.

Deshalb ist der beste Weg, Selbstkritik entgegen zu wirken, den inneren Kritiker zu verstehen, Mitgefühl mit ihm zu haben und ihn zur Kooperation zu bewegen! Das ist natürlich leichter gesagt, als getan - besonders wenn er bösartig und verachtend daher redet!

Wenn Sie gegen den inneren Kritiker kämpfen, kämpfen Sie gegen sich selbst! Um ihn zu besiegen hilft nur Akzeptanz!

Wie Sie Ihr inneres Kritiker-Monster mit Liebe besiegen können!

1. Kontakt aufnehmen

Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem inneren Kritiker-Monster auf und zeigen Sie ein bisschen Mitgefühl und Verständnis! Sie können ihn letztlich nur mit Liebe besiegen! Es ist nur ein kleines Monster, das gefährlich tut, einen schweren Job hat und dem es an echter Wertschätzung fehlt! Jetzt ist es die Aufgabe Ihres inneren mitfühlenden Erwachsenen, sich um Ihr ängstliches inneren Kind (das kleine Scham-Du aus dem Märchen) zu kümmern - und diesen Job hat lange das Kritiker-Monster für Sie erledigt.

Schreiben Sie Ihrem kleinen (oder großen?) Monster einen Brief, in dem Sie ihm danken und versprechen, ihn künftig mehr wertzuschätzen und auch zu entlasten.

Zeigen Sie Ihrem inneren Kritiker-Monster, dass Sie es nicht mehr hassen und beginnen es zu akzeptieren und zu wertschätzen!

2. Die liebevolle Stimme entwickeln

Entwickeln Sie Ihren mitfühlenden liebevollen erwachsenen Teil, der sich um das innere ängstliche Kind kümmern kann. Diese kindliche ängstliche Teil von uns sehnt sich nach bedingungsloser Liebe - und auch wenn unsere Eltern oder andere Bezugspersonen Ihnen das nicht immer geben konnten, können Sie es sich selbst geben! Lassen Sie Ihr kleines ängstliches Kind nicht mehr im Regen stehen, weil Sie es peinlich finden, sich schwach oder wertlos zu fühlen! Denn sonst überlassen sie es dem Monster, das seinen alten Job sicher gerne wieder übernimmt!

Umarmen Sie sich selbst!

Wenn wir von anderen liebevoll umarmt werden, dass schüttet unser Körper Oxytoxin aus, das uns ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit vermittelt. Diese Fürsorge können wir uns auch selbst zukommen lassen und das Fürsorgesystem reagiert darauf genauso mit der Ausschüttung von Oxytocin, das sich u.a. beruhigend auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt.

Wir tun das, indem wir uns selbst in den Arm nehmen. So albern sich das vielleicht auch am Anfang anfühlt, ist es doch eine wirksame und wunderschöne Möglichkeit, sich selbst zu trösten und zu nähren (und es bedeutet nicht, dass Sie zukünftig nicht mehr von anderen menschen umarmt werden!!).

Finden Sie heraus, wie Sie sich am besten umarmen können: am besten geht es, indem Sie die Arme verschränken und sich an den Oberarmen oder Schultern sanft fassen und ggf. streicheln. Im öffentlichen Raum hilt oft, eine Hand auf die Herzregion zu legen oder sich selbst die Hand zu halten.

Stellen Sie sich vor, dass der mitfühlende liebevolle Erwachsene das ängstliche Kind hält und tröstet.

Möchten Sie die ewige Selbstkritik beenden und Ihren inneren Kritiker (mit Liebe) besiegen?

GrafikWebinarKritiker

Dann nehmen Sie an meinem kostenlosen 60-minütigen Webinar "Beende die Selbstvorwürfe und besiege den inneren Kritiker" am Freitag, 31.03.2017 um 19.00 Uhr teil! Tragen Sie sich auch ein, wenn Sie keine Zeit haben, denn es wird eine Aufzeichnung geben!

Kostenloses Webinar "Beende die Selbstvorwürfe und besiege den inneren Kritiker"

Freitag, 31.03.2017 von 19.00 - 20.00 Uhr

Was Ihnen das Webinar bringt:

  • Hilfreiche Informationen zur Entstehung des inneren Kritikers
  • viel Spaß trotz des ernsten Themas
  • Eine Imaginationsübung, um ihn mit Liebe zu besiegen und mehr Selbstmitgefühl zu entwickeln
  • Wichtige Schritte, um endlich frei zu werden von destruktiver Selbstlritik!
  • Eine Aufzeichnung, falls Sie nicht live dabei sein können oder das Webinar später noch einmal ansehen möchten.

Virtuelles Kamingespräch

Haben Sie Interesse an einer Zusammenarbeit mit mir? Haben Sie Fragen? Wollen Sie mich einfach besser kennen lernen?

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Begleitung mit The Work of Byron Katie

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The Work of Byron Katie - Glauben Sie nicht alles, was Sie denken!

 

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Nächste Termine

Vortrag "Achtsames Selbstmitgefühl - Die Kunst der Freundlichkeit zu sich selbst!

Freitag, 23. Juni 2017 * 19.30 Uhr * Zentrum für Naturheilkunde München

 

Info und Anmeldung

Kundenmeinung

  • Ich bin selten so friedlich und aufgeräumt aus einer Praxis raus wie bei Susanne. Sie hat mich sehr gut verstanden und soviel Treffendes gesagt, dass ich froh war, eine Aufnahme zu haben. In den Tagen Weiterlesen
    image Maggi Bilgram aus Possenhofen im April 2017
  • Susanne Keck ist die begabteste Therapeutin, der ich begegnet bin. Durch sie durfte ich zum ersten Mal im Leben echte Hilfe erfahren. Probleme, die mich zuvor erdrückten, lockerten sich, wurden seicht, brachen teilweise ganz weg. Weiterlesen
    image Eine sehr geschätzte Kundin, die lieber anonym bleiben will - im Januar 2017
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... und das bedeutet, dass ich komplett versagt habe und nichts wert bin!

 

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