7 Schritte aus der Krise

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Lesezeit: ca. 4 Minuten
 
Darum geht es in diesem Blog-Artikel:
  • Wo kommt diese schmerzhafte Suche nach Liebe, Anerkennung und Bestätigung eigentlich her?
  • Ist sie letztlich erfolgreich?
  • Und ist es möglich, all das nicht mehr im Außen zu suchen?
Das erfährst du in diesem Blog-Artikel:
  • Was der innere Kritiker mit der Suche nach Liebe und Anerkennung zu tun hat.
  • Was Selbstliebe ist und warum sie das Wichtigste ist.
  • Eine Meditation, in der du lernst, schmerzliche Gefühle anzunehmen.
Ich brauchedeineLiebe

Was tun wir nicht alles für Liebe und Bestätigung!

Ich brauche deine Liebe, deine Anerkennung, deine Bestätigung, deinen Respekt, deine Sympathie, deine Akzeptanz, deine Zustimmung ...

Wie oft denkst du diesen Gedanken und fühlst dich in der Folge ungeliebt, unwichtig, zurückgewiesen, nicht gut genug? Wenn du dein Leben einmal genau betrachtest, dann nimmt die Suche nach der Liebe und Bestätigung anderer Menschen einen großen, einen sehr sehr großen Raum ein!

Was tun wir nicht alles, wie sehr verbiegen wir uns nicht manchmal, überfordern uns, laden uns Unmengen an Aufgaben auf, versuchen es allen Recht zu machen, in der Hoffnung, dass jemand sagt: Das hast du gut gemacht. Du bist die/der Beste. Ich bin stolz auf dich. Ich liebe dich!

Die Angst vor Ablehnung

Vielleicht bemerkst du auch die Angst, die manchmal spürbar wird: die Angst davor, nicht gut genug zu sein, die Liebe, die Anerkennung oder den Respekt nicht zu verdienen. Oft reagierst du darauf vielleicht mit noch mehr Anstrengung oder mit Resignation.

Oft ist es für uns das Allerschlimmste, wenn wir tatsächlich Ablehnung erfahren, z.B. weil uns jemand, den wie lieben nicht wiederliebt, uns verlässt oder wir einen Job nicht bekommen, auf den wir hingearbeitet haben.

Das stellt unser ganzes sorgfältig aufgebautes Selbstwertgefühl in Frage und wir können in eine ernsthafte Krise geraten!

Einsatz für den inneren Kritiker

Wenn es um die Suche nach Liebe, Anerkennung und Bestätigung geht, dann ist auch der innere Kritiker nicht weit!

Denn er sieht es als seine wichtigste Aufgabe, dich vor Gefühlen von Beschämung zu schützen. Das tut er, indem er dich kritisiert in der Hoffnung, dass du irgendwann gut genug wirst, um wirklich liebenswert zu sein.

Die Suche endet nie...

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: die Suche nach Liebe oder Bestätigung im Außen endet nie und scheint nie wirklich erfolgreich zu sein. Egal, wie sehr du dich anstrengst erfolgreich, attraktiv, reich, spirituell, selbstlos (oder auf was auch immer es dir ankommt) genug zu sein, früher oder später stellt sich das Gefühl immer wieder ein, nicht gut genug zu sein und deshalb keine Liebe, keinen Erfolg oder keine Zugehörigkeit zu verdienen.

Die schmerzhafte Suche nach Liebe endet nie, solange du glaubst, dass du erst gut genug werden musst, um sie zu verdienen.

Und immer, wenn dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein, wieder aufkommt, schlägt meist der innere Kritiker erbarmungslos zu ... 

Eine falsche Grundannahme

Die ganze Suche nach Liebe und Bestätigung fusst auf einer falschen Grundannahme, die du sehr früh in deiner Kindheit zu glauben begonnen hast und sie seitdem nie mehr wirklich auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft hast: nämlich, dass du nicht gut genug bist, so wie du bist!

Und auf diese Grundnannahme folgt gleich die nächste: nämlich, dass du etwas tun musst, um Liebe, Zugehörigkeit, Respekt, Bestätigung (oder nach was immer du dich von deinen Mitmenschen am meisten sehnst) der anderen zu verdienen.

Die Suche nach Liebe, Anerkennung fusst auf der falschen Grundannahme: dass du nicht gut genug bist, so wie du bist und deshalb etwas tun musst, um Liebe, Zugehörigkeit und Anerkennung zu verdienen.

In dem Moment, in dem du dich - so wie du jetzt im Moment bist, mit all deinen menschlichen Fehlern und Schwächen - für gut genug hältst, um deine eigene Liebe, deinen Respekt, deine Anerkennung zu verdienen, hört die Suche auf. Das ist der Zustand, in dem du auf die Welt bekommen bist!

Deine Selbstliebe und dein Selbstrespekt machen es erst möglich, die Liebe und den Respkt anderer wirklich zu spüren und anzunehmen.

Ohne deine Liebe ist dein Herz wie ein Fass ohne Boden, in dem die Liebe und der Respekt, die dir entgegen gebracht werden, immer durchfallen.

Und du hast das Gefühl, du musst immer weiter hart arbeiten, um Liebe zu verdienen.

Es kommt nur auf dich an!

Sicher sind die Gründe dafür, dass du irgendwann begonnen hast zu glauben, dass du nicht gut genug bist, um Liebe und Zugehörigkeit zu verdienen, deine Erlebnisse in der Kindheit. Du musst keine schlechten Eltern gehabt haben, um Situationen erlebt zu haben, in denen du dich zurückgewiesen, gekränkt oder ungeliebt gefühlt hast. Alle Eltern sind Menschen und damit fehlbar.

Daraus hast du geschlossen, dass du etwas tun musst, um geliebt zu werden. Und das glaubst du bis heute! Die gute Nachricht daran ist, dass du es heute ändern kannst. Du musst nicht mehr darauf warten, dass deine Eltern oder andere Menschen dir endlich geben, was du brauchst.

Du must nicht mehr darauf warten, dass du Liebe von anderen bekommst. Du kannst sie dir selbst schenken und sie dann umso leichter von anderen annehmen und an andere verschenken!

Das bedeutet nicht, dass es nicht eine wunderschöne Erfahrung ist, Liebe, Anerkennung und Zugehörigkeit von anderen Menschen zu erfahren - doch du brauchst es zu allererst von dir und dann kannst du es von den anderen viel besser annehmen und anderen schenken.

Bin ich jetzt gut genug?

Bist du jetzt gut genug? Einfach so, wie du bist? Mit all deinen Fehlern, Schwächen, Unperfektionen. Mit deinen Mißerfolgen, mit deinem Bauchspeck, mit all deinen Vorsätzen, die du nicht eingehalten hast ...

Wenn du diese Frage jetzt mit Ja beantworten kannst, dann endet die Suche! Für diesen Moment.

Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die bange Frage nicht immer wieder stellt, dass immer wieder die Sorge und die Angst aufsteigt: Bin ich gut genug? Stimmt mit mir etwas nicht? Werde ich abgelehnt werden? Gehöre ich wirklich dazu?

Das innere Kind annehmen

Da gibt es einen kindlichen Teil in dir, der immer wieder aktiviert wird, und sich diese Frage stellt. Es macht keinen Sinn, diesen Teil von dir abzulehnen, als ob du zu dir sagen würdest: "Hör' endlich auf, diesen Mist zu glauben. Das ist schwach und kindisch. Du solltest erwachsen, selbstbewusst und stark sein!"

Das wird diesen ängstlichen Teil nicht beruhigen, sondern im Gegenteil: es wird ihn mehr beunruhigen, denn da ist ja die Ablehnung, vor der er sich am meisten fürchtet. Du lehnst dich in dem Moment selbst ab.

Deshalb ist die wichtigste Praxis der Selbstliebe, den inneren kindlichen Anteil, der sich immer wieder inadäquat, nicht genug und ängstlich fühlt, anzunehmen, so wie er ist - und das bedeutet nicht, sich mit ihm komplett zu identifizieren! Das bedeutet ihn achtsam wahrzunehmen und ihm Trost, Mitgefühl, Schutz und bedingungslose Liebe zu schenken. Das ist ja genau das, nach was sich dieses ängstliche Kind in dir von Anfang an sehnt.

Angst vor den Gefühlen

Ein Grund warum viele Menschen - und vielleicht auch du? - dieses ängstliche, beschämte innere Kind immer wieder wegdrücken und ablehnen, ist die Angst vor den Gefühlen, die es mitbringt. Angst, Scham und Gefühle von Ausgeliefert-Sein und Wertlosigkeit sind nichts, auf was man sich besonders freut.

Sie bringen das Gefühl mit sich, dass mir dir etwas grundlegend nicht stimmt - denn wenn mit dir alles in Ordnung wäre, dann würdest du dich ja nicht so fühlen, nicht wahr?

Vielleicht weißt du nicht, was du mit diesen Gefühlen anfangen sollst oder hast Angst, dass - wenn du sie einmal annimmst - sie immer stärker werden oder nie mehr aufhören.

Schmerzliche Gefühle annehmen

Wenn du mehr Selbstliebe in dein Leben bringen und die harsche Stimme deines inneren Kritikers besänftigen willst, dann ist der beste Weg dahin, deine schmerzlichen Gefühle von Scham und Angst anzunehmen. Das mag zuerst paradox klingen, denn zunächst könntest du ja glauben, Selbstliebe würde bedeuten, diese Gefühle nicht mehr haben zu wollen!

Doch das würde bedeuten, den Teil von, dir, der sie immer noch in sich trägt, abzulehnen. Etwas in dir abzulehnen ist keine Selbstliebe. Selbstliebe bedeutet, dich so zu lieben, wie du jetzt bist. Mit allen inneren Stimmen. Auch den schwachen, ängstlichen, beschämten, kindlichen, wütenden, hoffnungslosen, neidischen, aggressiven ...

Kostenlose Meditation "Schmerzliche Gefühle annehmen"

ist eine kraftvolle Übung aus der Selbstmitgefühlspraxis. Du lernst, schmerzliche Gefühle liebevoll zuzulassen, um sie herum weicher (statt hart) zu werden und dich selbst dabei gut zu versorgen.

Wenn du die Meditation als Audiodatei zum Streamen und Downloaden kostenlos erhalten möchtest, trage dich einfach mit deinem Namen und deiner Email-Adresse unten im Formular ein. Du erhältst sofort eine Email mit dem Titel "Bitte um Bestätigung". Wenn du dort auf den Bestätigungslink klickst, bekommst du gleich im Anschluß eine Email mit der Meditation!

Onlinekurs "Besiege deinen inneren Kritiker"

Morgen, am Montag 24. April 2017, beginnt mein 4-Wochen-Onlienkurs "Besiege deinen inneren Kritiker". Da geht es u.a. auch darum, Gefühle zuzulassen und Selbstmitgefühl zu entwickeln. Du kannst noch bis Mittwoch buchen!

Hier erfährst du mehr über den Kurs!

Lesezeit: ca. 4 Minuten (Video ca. 8 min.)

Das erfährst du in diesem Blog-Artikel: Dass Vergebung etwas damit zu tun hat, deine schmerzlichen Gefühle wirklich anzunehmen, dir zu erlauben sie zu spüren und Verantwortung für sie zu übernehmen. 

Das bekommst du in diesem Blog-Artikel

  • Infos, was Vergeben ist und was nicht und warum Verdrängen eine prima Sache ist
  • Eine kraftvolle Meditationsübung, um schmerzliche Gefühle zu erlauben und zu beruhigen
  • Eine Einladung und einen 10%-Rabattcode für meinen 4-Wochen-Online-Kurs "Besiege deinen inneren Kritiker"

Du solltest wirklich weiter sein!

Denkst du, du müsstest endlich dir selbst oder einer anderen Person vergeben? Glaubst du Vergeben wäre spiritueller, reifer, wertvoller als zum Bespiel Verdrängen oder Gefühle wegschieben? Findest du es doof, wenn du dir wieder Vorwürfe machst oder wieder wütend auf jemand anderen bist ... weil - mal ehrlich - du solltest doch wirklich weiter sein?
Ich will dir von Herzen sagen: Vergeben ist nicht besser als Verdrängen. Es hat alles seine Zeit. Vergebung ist etwas, für das du irgendwann bereit bist und dann ist es ein Prozess, der einen Moment, aber auch Monate oder Jahre dauern kann. Bis dahin ist es eine wunderbare und faszinierende Strategie der unbewussten Intelligenz, schmerzliche Gefühle wegzuschieben - solange, bis du dazu bereit bist. Doch ob du bereit bist oder nicht, sagt nichts über deinen Wert aus. Es ist einfach so. Denn Vergebung hat ganz viel damit zu tun, schmerzliche Gefühle wirklich zu fühlen und Verantwortung für sie zu übernehmen. Es ist keine Schande, wenn das (noch) nicht möglich ist.

Da bin ich längst drüber weg!

"Da bin ich lange drüber weg!", "Das habe ich alles hinter mir gelassen!", "Das macht mir nichts mehr aus!", "Ich habe vergeben und vergessen!", "Er/sie konnte eben nicht anders!", "Wir sind ja erwachsene Menschen!"... Kennst du das, dass solche Sätze manchmal auf eine Art gesagt werden, dir dir das Gefühl geben, dass genau das Gegenteil der Fall ist? Dass da eher verdängt wurde, als vergeben?

Ich möchte dir heute etwas darüber erzählen, was Drüber-weg-sein bzw. Vergebung wirklich ist und was nicht. Und warum Verdrängen auch nicht schlecht ist!

Verdrängen oder vergebenIst Vergeben besser als Verdrängen?

Gleich vorweg: Vergeben ist ein Prozess und braucht seine Zeit. Ob du für Vergebung (und dabei ist es egal, ob es um Selbstvergebung oder Vergebung anderen gegenüber geht) bereit bist oder nicht hat nichts damit zu tun, wie "gut", "erwachsen" oder "reif" du bist.

Vergebung geschieht, wenn es soweit ist, wenn du in deinem Inneren wirklich bereit bist. Vergebung ist kein Muss! Es ist völlig ok, noch nicht an diesem Punkt zu sein.

Du bist nicht ein besserer Mensch, wenn du vergibst oder ein "schlechterer" Menschen, wenn du etwas verdrängst.

Wut und Enttäuschung im Keller!

Solche typischen Sätze wie oben zitiert haben in meinem Gefühl etwas Hartes und Striktes - ich nenne das gerne Pseudo-Vergebung. Ich habe oft den Eindruck, dass da etwas weggedrückt oder "unten gehalten" - eben verdrängt - wird. Um was könnte es sich dabei handeln?

Wenn es um Vergebung geht, dann ist meist etwas Schlimmes passiert. Zum Beispiel hast du dich vielleicht aus verschiedenen Gründen als Kind öfter ungeliebt gefühlt. Oder du hast eine schlimme Enttäuschung erlebt: jemand hat dich verlassen, betrogen, dir nicht das gegenen, was du dir erhofft hattest. Es wäre ja verständlich, wenn du manchmal deshalb enttäuscht und wütend bist, z.B. auf deine Eltern, Ex-Partner/innen oder frühere Vorgesetzte.

Wut oder Enttäuschung auf bzw. von sich selbst oder anderen ist oft die erste Schicht an Gefühlen, die im Kontext Vergebung spürbar werden dürfen.

Oft glaube ich zu merken, dass diese Wut und Enttäuschung nicht wirklich gefühlt wird, also sozusagen in den inneren Keller verbannt wird. Als ob es tatsächlich ein Zeichen von Schwäche oder Unreife wäre, wütend oder enttäuscht zu sein. Doch vielleicht geht es gar nicht wirklich darum?!

Unter Wut und Enttäuschung liegt meist eine tiefere Schicht an schmerzlichen Gefühlen, wie Traurigkeit, Macht- oder Hoffnungslosigkeit.

Darunter lauert der Schmerz

Wenn du enttäuscht oder wütend bist, dann bedeutet das ja, dass etwas geschehen ist, das du nicht wolltest, das dich verletzt hat. Etwas, das du nicht unter Kontrolle hattest. Etwas, dass dir deine Verletzlichkeit bewusst gemacht hat.

Das heißt, wenn du dich Wut und Enttäuschung wirklich fühlen lässt, dann wird darunter wahrscheinlich ein tieferer Schmerz "lauern". Und diesen Schmerz willst du oft noch viel weniger spüren als Wut oder Enttäuschung.

Da warten Gefühle wie: Traurigkeit, Verlassen-Sein, Wertlosigkeit, Verzweiflung, Ausgeliefert-Sein, Hoffnungslosigkeit, sich klein und ungeliebt fühlen, keine Kontrolle haben ...

Selbstmitleid ist eine Art, das eigene Leid nicht anzuerkennen

Echte Vergebung bedeutet immer, das eigene Leid wirklich anzuerkennen. Das heißt nicht, dich darin zu suhlen und im Selbstmitleid zu versinken. Im Gegenteil!

Vielleicht kannst du spüren, dass das Sich-Suhlen eine Art ist, das Leid nicht wirklich zu spüren oder anzuerkennen, sondern eine Art den Widerstand dagegen auszudrücken es anzunehmen.

Und ich sage es nochmal: es bedeutet nicht, dass daran etwas falsch ist. Du kannst dir das Sich-suhlen damit ersparen, indem du einfach spürst und anerkennst, dass es da einen Widerstand dagegen gibt, diese schmerzlichen Gefühle wirklich zu spüren. Das ist ok!

Auch der Widerstand hat ein Recht auf Leben.

Der Widerstand ist dein Freund, nicht dein Feind

Dieser Widerstand ist kein Feind, sondern ein Freund, der dich vor dem großen Schmerz schützen will, den du tief in deinem Inneren vergraben hast.

Solange du diesen Beschützer nicht überzeugen kannst, dass du in der Lage bist, dich in deinen Schmerz zu halten und zu trösten, wird er ihn weiterhin im Keller aufbewahren. Das ist sein Service an dich! Solange ist keine echte Vergebung möglich. Und das ist auch nicht schlimm ...

Du musst nicht vergeben

Vergebung ist kein Orden, den du am Revers haben musst. Vergebung geschieht, wenn du deinen Schmerz spüren und wirklich Verantwortung für ihn tragen kannst. Dann darf er heilen.

Solange musst du nur wissen, dass deine Nicht-Vergebung nichts mit der anderen Person zu tun hat, die dir etwas Schlimmes angetan hat, sondern mit dir. Du bist noch nicht soweit. Und das ist völlig ok, denn es ist das Recht jedes Menschen, Gefühle erst dann zu spüren, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Verdrängen ist eine fantastische Alternative, eine sehr intelligente Schutzmaßnahme und keine Schande.

Wie Vergebung geht

Wenn du spürst, dass die Zeit für (Selbst)Vergebung gekommen ist, dann erlaubst du dir deinen Schmerz zu spüren und anzuerkennen. Da ist etwas wirklich Schlimmes passiert und jetzt kannst du es spüren und den Schmerz annehmen, den du vielleicht schon Jahre oder Jahrzehnte in dir trägst.

Du übernimmst die volle Verantwortung dafür und tröstest diesen verzweifelten Teil in dir, der den Schmerz für dich "aufgehoben" hat.

Wenn das möglich ist, dann kannst du - wenn es um eine andere Person geht - beginnen, auf den anderen zu schauen ohne Schuldzuweisung oder Vorwurf. Oder auf dich selbst schauen ohne die Selbstvorwürfe!

Erst wenn du die Verantwortung für deine Gefühle übernimmst, kannst du vergeben.

Den anderen wirklich sehen

Wenn du den Schmerz aus dem Keller holen und ihn annehmen kannst, dann bist du in der Lage, den anderen oder dich einfach anzusehen und zu erkennen, welche Beweggründe die andere Person bzw. du selbst hattest, um so zu handeln.

Dann bist du bei Schritt 2 der Vergebung, der Empathie ... und darüber schreibe ich bestimmt auch einmal einen Blog-Artikel!

Weicher werden, umsorgen, zulassen

ist eine kraftvolle Übung aus der Selbstmitgefühlspraxis. Du lernst, schmerzliche Gefühle liebevoll zuzulassen, um sie herum weicher (statt hart) zu werden und dich selbst dabei zu umsorgen.

Wenn du die Meditation als Audiodatei zum Streamen und Downloaden kostenlos erhalten möchtest, trage dich einfach mit deinem Namen und deiner Email-Adresse unten im Formular ein. Du erhältst sofort eine Email mit dem Titel "Bitte um Bestätigung". Wenn du dort auf den Bestätigungslink klickst, bekommst du gleich im Anschluß eine Email mit der Meditation!

Onlinekurs "Besiege deinen inneren Kritiker"

Wenn du deine innere mitfühlende Stimme gerne enzwickeln willst und lernen möchtest, dich einfach so zu lieben und zu akzeptieren, wie du bist, dann interessierst du dich sicher für meinen 4-Wochen-Onlienkurs "Besiege deinen inneren Kritiker", der am 24. April beginnt. Da geht es auch darum, Gefühle zuzulassen und Selbstmitgefühl zu entwickeln.

Wenn du die Meditation bestellst bekommst du ebenfalls einen 10% Rabattcode für den Onlinekurs! Ich freue mich total, wenn du dabei bist!!

 

Hier erfährst du mehr über den Kurs!

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Das erfahren Sie in diesem Blog-Artikel:

Wie Muster in der Kindheit entstehen, warum sie ein Ausdruck unbewusster Weisheit sind und wie Sie sie - nicht zu schnell - loswerden, indem Sie sich selbst das geben, was Sie als Kind nicht bekommen haben!

Das bekommen Sie in diesem Blog-Artikel:

Am Ende des Artikels bekommen Sie mein Gratis-eBook "5-Schritte-zur-Selbstvergebung-Arbeitsbuch"!

Die "bösen" Kindheitsmuster!

Wir alle lernen im Laufe unserer Kindheit bestimmte Verhaltensweisen, die wir später oft als "Muster" bezeichnen. Solche Muster können ganz unterschiedlich aussehen: manche Menschen sind immer für alle anderen da, nur nie für sich selbst; andere haben sich eine Mauer gebaut, um sich vor Verletzungen zu schützen. Manche funktionieren und leisten, um sich endlich wertvoll zu fühlen; andere sabotieren sich selbst, als ob sie ihren eigenen Erfolg um jeden Preis vermeiden wollten.

Oft sind es besonders die Krisenzeiten in unserem Leben, die uns zeigen, dass wir aus manchen dieser "Muster" herauswachsen müssen. Krisenzeiten sind immer Zeiten des Wandels und des Wachstums und oft ist ein Teil davon, den alten Kleidern zu entwachsen, wie eine Schlange sich häutet oder ein Schmetterling aus der Puppe schlüpft.

Ich verstehe das Bedürfnis vieler Menschen danach, diese alten Muster dann möglichst schnell loswerden zu wollen. Viele meiner Klienten/innen sagen, es wäre doch total "doof" und "idiotisch" alte Kindheitsmuster bis ins Erwachsenenleben weiterzutragen, vor allem, wenn sie sich irgendwann als dysfunktional und wenig hilfreich erweisen.

Kleine Indianer kennen keinen Schmerz! Beispiele aus meiner Praxis:

Ein Klient von mir z.B. hat als Junge gelernt (wie viele andere Männer auch!), dass er keine Schwäche (also Schmerz und Gefühle wie Traurigkeit, Verzweiflung etc.) zeigen durfte. Es gab einige Kindheitserinnerungen, in denen er von seinem Vater dafür beschämt wurde, dass er sich "schwach" zeigte und so hat er es sich abgewöhnt. Oder besser gesagt: sobald solche Gefühle in ihm aufkamen, hat er sie ganz schnell weggeschoben. Als er durch ein berufliches Scheitern in eine Krise geriet war sein größtes Problem, sich die eigene Schwäche nicht eingestehen zu können. Er selbst wusste nicht, wie er mit seiner eigenen emotionalen Bedürftigkeit umgehen sollte.

Eine Klientin von mir hat als Tochter einer depressiven Mutter gelernt, immer für andere da zu sein und keine Probleme zu machen. So lässt sie sich mittlerweile im Job zu viel gefallen und arbeitet bis zum Burnout. Sie wusste nicht, wie sie für sich einstehen und über ihr eigenes Pflichtbewusstsein hinweggehen sollte, das ihr sagte, dass sie kein Recht dazu habe, andere im Stich zu lassen.

Beide empfanden tiefe Scham darüber, dass sie als erwachsene Menschen nicht so einfach in der Lage waren, diese alten Muster zu überwinden. Warum konnten sie es nicht? Die Antwort ist einfach:

Jedes Problem war einmal eine Lösung!

Muster sind keine Krankheit

sondern wichtige und wertvolle Ressourcen! Sie sind ein Ausdruck einer tiefen unbewussten Weisheit in uns und sie sind alles, nur sicher kein Fehler oder etwas, dessen man sich schämen müsste. Sie sind unsere Art gewesen, uns an die Umstände unserer Kindheit anzupassen und dafür zu sorgen, dass wir dazugehören, dass wir unseren Platz finden, dass das System erhalten bleibt. Kinder nehmen viel auf sich und erscheint mir unfair, wenn Sie sich als Erwachsener dafür kritisieren.

Natürlich hätten wir uns oft gewünscht, unsere Eltern (oder die Menschen, die für uns da waren), hätten sich anders verhalten können, hätten an manchen Stellen liebevoller, präsenter oder zuverlässiger sein können. Dann hätten wir diese Muster vielleicht nicht ausbilden müssen. Mein Klient wünschte sich zurecht einen Vater, der ihn auch "schwach" akzeptiert, meine Klientin sehnte sich zurecht danach, dass sich auch einmal jemand für ihre Bedürfnisse interessiert. Das sind verständliche Wünsche. Nur war es nicht so. Und als Kinder haben wir auf unsere jeweilige Art sehr intelligent auf diese Realitäten reagiert.

Wenn wir diese Muster in der Kindheit nicht ausgeprägt hätten, dann wären wir heute nicht die Menschen, die wir sind.

Erwachsen werden heißt, sich das zu geben, was die Eltern nicht geben konnten

Natürlich wollen wir diesen in der Kindheit ausgeprägten Strategien irgendwann entwachsen und das ist auch gut so. Nur entwachsen wie ihnen nicht schneller, wenn wir uns für sie verurteilen oder sie als "idiotisch" oder "kindisch" abwerten. Wir entwerten uns und unseren individuellen Lebensweg, wenn wir unsere kindlichen Lösungen und Strategien, die uns oft ein Überleben in unserem Familiensystemn möglich gemacht haben, abwerten.

Wir dürfen dieses Kind in uns lieben und schätzen und gleichzeitig wirklich erwachsen werden. Erwachsen werden in dem Sinne, dass wir erkennen, dass wir nicht mehr darauf angewiesen sind, in unserem alten Familiensystem zu überleben, denn das haben wir bereits. Wir haben überlebt! Dank der alten "Muster"!

Es ist unsere Aufgabe als Erwachsene, dem Kind in uns Vater und Mutter zu werden.

Wir müssen nicht mehr darauf warten, dass unsere Eltern die besseren Eltern werden!

Mein Klient muss nicht warten, bis sein Vater ihn auch in seiner "Schwäche" annimmt und meine Klientin muss nicht warten, bis ihre Mutter von der Depression geheilt endlich für sie da sein kann. Sie können sich selbst das geben, auf was sie gewartet haben: Liebe und Zuwendung, die Erlaubnis für sich einzustehen und die eigenen Bedürfnisse wahr- und ernstnehmen zu dürfen. Wenn wir wirklich erwachsen werden und den alten Mustern entwachsen wollen, dann müssen wir uns das geben, was wir nicht bekommen haben, um neue Handlungsmöglichkeiten ausprägen zu können.

Oh Mann, denken Sie jetzt vielleicht: das ist ja harter Tobak, das ist gar nicht so einfach. Uff, wie soll das gehen?

Sich selbst so annehmen, wie Sie sind!

Stimmt, es ist nicht so einfach und deshalb fallen wir immer wieder in die "alten Muster" zurück. Und das ist auch gar nicht schlimm, denn sie sind ja nichts Schlechtes. Sie sind etwas sehr Weises, dessen Sie sich nicht zu schämen brauchen. Sie dürfen sich genau so annehmen, mitsamt den irrationalen, kindlichen Mustern!

Und jedesmal, wenn Sie wieder bemerken, dass Sie sich dem alten Muster gemäss verhalten, können Sie sich erneut fragen, was Sie von sich selbst brauchen, um anders fühlen und handeln zu können. Was braucht ihr inneres Kind, das dieses Muster seinerzeit entwickelt hat? Braucht es Sicherheit, Trost, Halt, Liebe, Mitgefühl, Verständnis? Und so lernen Sie mit jeder "Runde" dazu.

Insofern plädiere ich dafür, diese Muster nicht zu schnell abschütteln zu wollen. Manchmal brauchen wir sie noch eine Weile und je mehr wir sie schätzen können als etwas, das lange Zeit eine Lösung war, desto leichter wird der Wandel vonstatten gehen.

Sei heute die Liebe, die du als Kind nicht bekommen hast!

Es geht am Ende mal wieder um Selbstvergebung:

  • können Sie sich selbst vergeben, dass Sie sich damals - als sie abhängig waren und nicht die Wahlmöglichkeiten hatten, die Sie heute haben - auf Ihre individuelle Art und Weise an Ihre Umgebung angepasst haben?
  • Können Sie sich vergeben, dass diese Muster, die damals eine intelligente Lösung waren, heute zu einem Problem geworden sind und Sie sie aber nicht so schnell abstreifen können, wie Sie sich manchmal wünschen würden?
  • Können Sie dieses Kind, das Sie damals waren, heute lieben, so wie es ist, und ihm das geben, was es damals nicht bekommen hat?

 

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Mittwoch, 04 Januar 2017 15:18

Sag zu dir selber leise sorry!

Lesezeit: ca. 5 Minuten

Das erfahren Sie in diesem Blog-Artikel:

Wie Selbstvergebung Ihnen helfen wird, im neuen Jahr Wachstum und positive Veränderung möglich zu machen - und warum Selbstvorwürfe da nicht weiter helfen!

Das bekommen Sie in diesem Blog-Artikel:

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Der Rückblick auf das vergangene Jahr: Erfolg oder Scheitern?

Ein neues Jahr beginnt und vermutlich ist 2016 - wie jedes Jahr - nicht alles so gelaufen, wie es hätte laufen sollen. Auch bei mir nicht. Ich habe einen Haufen Sachen nicht gemacht, die ich machen wollte (z.B. meine tollen Marketingpläne einhalten, regelmäßig die Buchhaltung machen). Und einen Haufen Sachen gemacht, die ich eigentlich nicht mehr machen wollte (z.B. beim Fernsehen Essen).

Vielleicht geht es Ihnen gerade ganz gut im Leben, vielleicht sind Sie in einer ausgewachsenen Krise. Wie dem auch sei, es wird sicher auch bei Ihnen etwas geben, mit dem Sie in Bezug auf das vergangene Jahr nicht zufrieden sind, mit dem Sie hadern.

Der Blick nach vorne: Zuversicht oder Pessimismus?

Jetzt geht ein neues Jahr los und es wäre schön, voller Zuversicht und Freude auf die kommenden 12 Monate zu schauen! Es wäre schön, anzunehmen, dass im neuen Jahr Wachstum und Veränderung stattfinden werden. Dass wir ein paar Schritte weiter kommen mit unseren Themen.

Selbstvorwürfe helfen nicht! Ehrlich!

Einen Groll gegen sich selbst zu hegen ist zwar absolut menschlich und verständlich, bringt jedoch nichts.

Es wird Ihnen nicht helfen, zuversichtlich ins neue Jahr 2017 aufzubrechen und es zukünftig besser zu machen. Denn die Selbstvorwürfe halten Sie in der Geschichte der Scham fest, die sagt, dass Sie es einfach nicht besser draufhaben, dass Sie ein hoffnungsloser Fall sind und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Sie wieder in dieselbe Falle tappen und denselben Fehler machen. Oder bis Ihnen wieder das Gleiche zustossen wird.

Was hilft uns dabei, zu wachsen: Selbstvorwürfe oder Selbstvergebung?

Fragen Sie sich doch selber: Was stimmt Sie optmistischer, dass Sie in 2017 für Sie wichtige Veränderungen realisieren können? Was motiviert Sie mehr dazu, sich auf eine für Sie positive Art zu verändern und aus den vergangenen Fehlern zu lernen? Was ermutigt Sie in Bezug auf das neue Jahr?

a) Wenn Sie weiterhin hart zu sich sind und sich Ihre Fehler oder Mängel vorwerfen? Wenn Sie weiterhin sagen: erst wenn ich so und so bin, bin ich akzeptabel?

b) Oder wenn Sie sich genau so annehmen, wie Sie jetzt sind - inklusive der Mangelhaftigkeit - und sich selber gegenüber Gnade walten lassen, sich vergeben?

Und? Verursacht die Idee, sich selber anzunehmen wie Sie sind, bei Ihnen Befürchtungen, dass Sie dann nichts mehr ändern würden? Dass Sie dann für immer stagnieren würden? Oder spüren Sie Hoffnung, dass es möglich sein könnte, sich selber zu mögen und sich gerade deshalb verbessern zu wollen?

Eines meiner Lieblingszitate ist von Werner Bock, einem Gestalttherapeuten, und lautet:

"Was ist darf sein. Was sein darf verändert sich."

Paradoxie: Was sein darf, wie es ist, verändert sich!

Es ist eines der größten Paradoxien, dass das, was wir am meisten ablehnen, sich am wenigsten verändert - im Gegenteil sogar eher verstärkt. Und das, was wir sein lassen und annehmen können, verändert sich plötzlich wie von selbst.

Eigentlich ist das ganz logisch, denn Sie richten mit Ihren Selbstvorwürfen und -verurteilungen große Aufmerksamkeit auf Ihre sogenannten "Mängel". Und das, auf was Sie Ihre Aufmerksamkeit richten, wächst. Je mehr Sie sich also für etwas ablehnen, desto mehr manifestieren Sie es.

Es ist ein großer gesellschaftlicher Mythos, dass wir dadaurch wachsen, dass wir unsere Fehler und Schwächen ausmerzen. Denken Sie doch mal drüber nach: wir würden damit ja nie fertig werden, denn die Liste menschlicher Mängel ist endlos und es gibt hier keine Perfektion, die Sie zu Lebzeiten je erreichen könnten. Und außerdem manifestiert die Konzentration auf Fehler und Mängel nur noch mehr Fehler und Mängel. Und irgendwann sehen wir unsere Ressourcen, unsere Schätze und unser eigenes einzigartiges Licht nicht mehr!

Ich will damit nicht sagen, dass wir resignieren und uns mit Mangelhaftigkeit zufrieden geben sollten! Im Gegenteil: ich plädiere dafür, dass wir durch Selbstvergebung, Selbstmitgefühl und Fokussierung auf unsere Stärken wesentlich mehr zum Positiven verändern werden im neuen Jahr!

Wir sind herrlich fehlerhafte Wesen! Und das ist kein Fehler der Natur, sondern eine Chance, denn wenn wir perfekt wären, dann gäbe es kein Wachstum!

Selbstvergebung und Selbstwertschätzung als Wege zur Veränderung

Wenn Sie sich und Ihr Leben in 2017 verändern wollen, dann machen Sie jetzt den ersten Schritt und vergeben sich für Ihre Fehler bzw. Mängel. Wie das geht? Sie finden in meinem kostenlosen eBook (weiter unten) eine detaillierte Schritt für Schritt- Anleitung!

Soviel vorab: wir sind alle Menschen und als solche von Natur aus menschlich-unperfekt. Natürlich können wir uns verändern, wachsen und reifen - dennoch werden wir niemals zu den Hochglanzbildern von uns selbst, die wir manchmal im Kopf haben.

Ein wichtiger und nicht einfacher Schritt ist zu erkennen, dass wir in den Momenten des "Versagens" oder der "Mangelhaftigkeit" immer unser Bestes getan haben mit dem was wir zu der Zeit zur Verfügung hatten. Alles ander sind nur Vorstellungen davon, was hätte sein können, denn hinterher sind wir ja immer schlauer. Wenn wir das erkennen, dann sind wir frei, zu wachsen und aus der Vergangenheit zu lernen!

"Wir stehen immer da, wo wir gerade stehen. Und von da aus ist immer nur ein Schritt möglich, nämlich der nächste. Wir können nicht weiter sein, als wir sind."

Zu unseren Stärken stehen

Es ist nicht immer leicht, zu unseren Schwächen und Fehlern zu stehen und sie als Chance zu Wachstum zu erkennen! Ja, es ist oft schmerzlich, an die eigene Unperfektheit erinnert zu werden! Oft fällt es uns jedoch noch schwerer, als zu unseren Fehlern und Mängeln zu stehen, zu unseren Stärken zu stehen! Gründe dafür gibt es viele. Ein paar habe ich in einem früheren Blog-Beitrag zusammengetragen: Das ist echt stark! Stärken wahrnehmen!

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auch auf das, was in 2017 gut an Ihnen war - auch wenn Ihnen da jetzt zunächst vielleicht gar nicht viel einfällt (das ist ganz normal). Bleiben Sie dran und zählen Sie in paar Dinge auf, für die Sie sich selbst gegenüber Dankbarkeit empfinden können.

In diesem Sinne: ein gutes neues Jahr für Sie?

Ebook Selbstvergebung TitelblattMein Geschenk für Sie - das eBook "5-Schritte-zur-Selbstvergebung-Arbeitsbuch"

Möchten Sie mehr über Selbstvergebung erfahren bzw. gibt es etwas, das Sie sich selbst vergeben möchten und Sie wissen nicht, wie Sie das machen sollen? In meinem kostenlosen 19-seitigen eBook "5-Schritte-zur-Selbstvergebung" finden Sie

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  • eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Selbstvergebung
  • sowie inspirierende Fallbeispiele aus meiner Arbeit, die Ihnen zeigen, dass Selbstvergebung möglich ist. Auch für Sie!

 

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In meiner Interview-Reihe "Wege aus der Krise" führe ich mit Edda Lang ein schönes und berührendes Gespräch über die Demenzerkrankung und den Tod ihrer Mutter. Edda erzählt mir darin über ihre Schuldgefühle, die sie in den letzten Lebensjahren ihrer Mutter verfolgten. Lange glaubte sie, dass sie durch eine große Lebensentscheidung, die sie getroffen hatte, verantwortlich für den Ausbruch der Demenz ihrer Mutter gewesen sei. Und sie berichtet, wie sie sich dafür selbst vergeben hat und am Ende wieder tiefe Verbundenheit mit ihrer Mutter empfand.

Sich selbst zu vergeben ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Wir treffen manchmal im Leben Entscheidungen, die andere Menschen verletzen. Es kann sein, dass wir Menschen verlassen, die wir geliebt haben. Dass wir Versprechen, die wie einmal gegeben haben, irgendwann nicht mehr halten können. Dass wir Dinge tun, die wir hinterher als unverzeihlichen Fehler betrachten und am liebsten ungeschehen machen wollen. Wir empfinden tiefe Scham über uns selbst.

Oft stürzen uns die Dinge, die wir uns selbst nicht vergeben können in eine Krise oder tiefer in die Krise. Sich selbst zu vergeben ist nicht leicht, aber es ist möglich und heilsam.

Sie können das Interview mit Edda als Video ansehen oder als mp3-Datei anhören. Ich hoffe, es inspiriert Sie!

Das Video mit Edda "Meine Mutter lebt jetzt in mir"

 

Der Podcast "Meine Mutter lebt jetzt in mir"

 

Ebook Selbstvergebung TitelblattMein Geschenk für Sie - das eBook "5-Schritte-zur-Selbstvergebung-Arbeitsbuch"

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  • einen Selbstvergebungs-Selbsttest
  • eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Selbstvergebung
  • sowie inspirierende Fallbeispiele aus meiner Arbeit, die Ihnen zeigen, dass Selbstvergebung möglich ist. Auch für Sie!

 

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© Raymond Mertin / pixelio.de
© Raymond Mertin / pixelio.de

"So richtig?" ist der Titel des Fotos. Wollen wir für alle "richtig" sein, bleibt von unserem Glück nicht mehr viel übrig. Und das Schlimmste: es kann nie gelingen!

Jeder hat schon einmal erlebt, wie schmerzhaft es ist, die Liebe, Anerkennung und Bestätigung eines anderen Menschen zu brauchen. Warum ist das so?

Was steckt hinter diesem Wunsch und hinter der Tatsache, dass wir dann "Spielchen spielen", z.B. versuchen so zu sein, wie wir glauben, sein zu müssen, um von anderen geliebt und bestätigt zu werden?

Montag, 05 September 2011 10:11

Glücks - Saboteure: Nr. 1 Sich Vergleichen

© Gerd Altmann/Shapes:Graphicxtras / pixelio.de
© Gerd Altmann/Shapes:Graphicxtras / pixelio.de

Wir wollen alle glücklich sein und uns selber lieben, richtig? Wie soll das aber gehen, wenn so Viele da draussen schöner, erfolgreicher, klüger, gesünder, reicher, relaxter, durchtrainierter, schlanker, erleuchteter, charmanter, tougher, berühmter - sprich: besser - sind?

Da bleibt nur eines: wir müssen uns täglich aufs Neue abmühen, endlich perfekt zu werden! Die Aussichten das zu schaffen sind denkbar gering, denn Dank moderner Medien können wir uns jederzeit mit der ganzen Welt vergleichen, mit den Erfolgreichsten, Schönsten und Meistern ihres Fachs. Viele verdienen sich eine goldene Nase mit unserer Lust (oder Frust?) am Vergleichen: die Kosmetikindustrie, Diät- und Modebranche, Berater aller Art (Endlich Erfolgreich u.s.w.), um nur einige zu nennen.

Mittwoch, 15 September 2010 10:54

Die große Liebe

© Martin Müller / pixelio.de
© Martin Müller / pixelio.de

Es ist eine Binsenweisheit, dass Beziehungen umso glücklicher sind, je mehr sich die Partner selber mögen. Was aber heißt, sich wirklich zu mögen? Hören Sie, was z.B. Alanis Morissette dazu zu sagen hat ...

Was in diesem Song auf wunderbare Weise gesagt wird, ist nicht weniger, als dass Selbstliebe bedeutet, sich bedingungslos zu lieben. Auch wenn ich zunehme, alt werde, mich verrückt verhalte, zuviel esse oder trinke. Oft stellen wir Bedingungen (an uns genauso wie an andere): erst wenn ich schlank bin, diesen oder jenen Erfolg habe, diese/n oder jene/n Partner/in habe, wenn ich Kinder habe, wenn, wenn, wenn.

Mittwoch, 02 März 2016 18:03

Ja sagen zu dem, was ist

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Widerstand gegen unerwünschte Umstände hat die Kraft, diese Umstände lange am Leben zu halten. - Pema Chödron

Unsere erste Reaktion, wenn wir negative Gefühle oder stressige Gedanken in uns wahrnehmen, ist oft, uns gegen sie zu stellen, Widerstand aufzubauen. Wer will schon zornig, verzweifelt, geizig, neidisch oder mürrisch sein?

Wer will schon pessimistische, zweifelnde, selbstmörderische, (selbst-)hasserfüllte oder depressive Gedanken haben? Kein Wunder, wenn wir gleich in Habachtstellung gehen, sobald "so etwas" in unserem Bewusstsein auftaucht!

Was ist eigentlich so schlimm daran, sich so zu fühlen oder so etwas zu denken?

Virtuelles Kamingespräch

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Begleitung mit The Work of Byron Katie

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The Work of Byron Katie - Glauben Sie nicht alles, was Sie denken!

 

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Nächste Termine

Vortrag "Achtsames Selbstmitgefühl - Die Kunst der Freundlichkeit zu sich selbst!

Freitag, 23. Juni 2017 * 19.30 Uhr * Zentrum für Naturheilkunde München

 

Info und Anmeldung

Kundenmeinung

  • Ich bin selten so friedlich und aufgeräumt aus einer Praxis raus wie bei Susanne. Sie hat mich sehr gut verstanden und soviel Treffendes gesagt, dass ich froh war, eine Aufnahme zu haben. In den Tagen Weiterlesen
    image Maggi Bilgram aus Possenhofen im April 2017
  • Susanne Keck ist die begabteste Therapeutin, der ich begegnet bin. Durch sie durfte ich zum ersten Mal im Leben echte Hilfe erfahren. Probleme, die mich zuvor erdrückten, lockerten sich, wurden seicht, brachen teilweise ganz weg. Weiterlesen
    image Eine sehr geschätzte Kundin, die lieber anonym bleiben will - im Januar 2017
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... und das bedeutet, dass ich komplett versagt habe und nichts wert bin!

 

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