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Montag, 04 September 2017 21:41

Das Mindset des Selbstmitgefühls

Mindset

Was du in diesem Blogbeitrag erfährst:

  • Die 3 Elemente des Selbstmitgefühls-Mindset,
  • 2 leicht umsetzbare praktische Übungen,
  • einen Selbstmitgefühls-Test und
  • eine Einadung zu meiner kostenlosen Webinarreihe "Selbstmitgefühl - die Kunst der Freundschaft mit dir selbst"

Mindset

Im Grunde basiert Selbstmitgefühl - also die Kunst der Freundschaft mit sich selbst - auf 3 Säulen, die man als Grundüberzeugungen oder als ein Mindset bezeichnen kann:

1. Meine Gefühle sind ok.

2. Fehler und Schwächen gehören zum Mensch-Sein.

3. Ich verdiene Freundlichkeit und Verständnis.


Kostenlose Webinarreihe "Selbstmitgefühl"

Willst du mehr darüber wissen, wie du Selbstmitgefühl praktizieren kannst? Dann sei dabei bei einem meiner kostenlosen Webinare

Montag, 11.9. um 19 Uhr

Dienstag, 12.9. um 9 Uhr oder

Donnerstag 14.9. um 12 Uhr

Hier geht's zur Anmeldung!


Meine Gefühle sind ok

Die Grundlage von Selbstmitgefühl ist Achtsamkeit. Achtsamkeit bedeutet wirklich da zu sein bei dem, was jetzt gerade passiert und zwar ohne es zu beurteilen. Im Bezug auf deine eigenen Gefühle bedeutet Achtsamkeit, dich ab und zu im Laufe des Tages ehrlich zu fragen: "Wie geht es mir? Was ist in mir gerade lebendig?", um dabei deinen Gefühlen mit Neugier und Offenheit zu begegnen.

Wir lernen jedoch, schmerzlichen Gefühlen mit Widestand zu begegnen aus dem verständlichen Wunsch heraus, nicht leiden zu wollen. Wir beginnen, negative Gefühle zu verurteilen und in uns abzulehnen. Wir entwicklen Überzeugungen, wie z.B. "Ich sollte keinen Ärger / keine Trauer / keine Wut / keine Erschöpfung / keine Deprimiertheit empfinden".

Doch leider funktioniert es nicht, denn der Widerstand vergrößert das Leid. Im Buddhismus gilt die Formel: Schmerz + Widerstand = Leid.

Wenn ich gut zu mir sein will, dann ist der erste Schritt meine Gefühle ok zu finden. Das bedeutet nicht, sie zu dramatisieren oder mich im Selbstmitleid zu suhlen, sondern sie achtsam wahrzunehmen solange sie da sind.

Selbstliebe und Selbstmitgefühl setzt voraus, dass du ok bist, so wie du bist. Mit all deinen Gefühlen. Erst dann kannst du wirklich mitfühlend und freundlich auf dein eigenes Leid reagieren.

Praxis: Bei dir einchecken

Checke doch ein paar Mal am Tag kurz bei dir ein, indem du die Hand auf deine Herzregion legst, als Zeichen dafür, dass du dir gerade freundliche Aufmerksamkeit schenkst und frage dich, wie es dir gerade geht. Und dann höre dir selbst zu ohne dich zu verurteilen, voller Neugier und Offenheit "Ah, da ist Ärger / Freude / Traurigkeit / Wut / Stolz / Erschöpfung ...". Spüre kurz in deinen Körper und lasse mit dem Ausatmen in bisschen Anspannung ab. Sag dir, dass es ok ist, wie es dir gerade geht. Genieße gute Gefühle und lass dir Mitgefühl und Verständnis zukommen für schmerzliche Gefühle.

Das Ganze muss nicht länger als 30 Sekunden dauern und kann sehr viel verändern!

Fehler und Schwächen gehören zum Mensch-Sein

Oft hacken wir erbarmungslos auf uns herum, wenn wir meinen etwas falsch gemacht zu haben oder wenn wir einen Mißerfolg erlebt haben. So als ab ob das verboten wäre, als ob man sich dafür schämen müsste nicht perfekt und völlig makellos zu sein.

Als Kinder entwickeln wir diese irrige Annahme, dass wir irgendwie (brav, stark, klug, erfolgreich, pflegeleicht, hilfsbereit, süß ...) sein müssen, um liebenswert zu sein und dazu zu gehören. Wir befürchten, ausgestossen und nicht mehr geliebt zu werden, wenn sich herausstellt, dass wir eben doch nicht perfekt sind.

Als Kinder verstehen wir noch nicht (oder besser gesagt: nicht mehr), dass es Perfektion nicht gibt, dass Fehler unbedingt notwendig sind um zu lernen, dass Mißerfolge unsere Widerstandsfähigkeit stärken.

Deshalb schämen wir uns in Grund und Boden für etwas, das alle Menschen gleichermassen erleben. Es ist schon absurd, wie sehr wir meinen, dass wir mit unserem Gefühl von Inadäquatheit, Scham und Fehlerhaftigkeit ganz alleine sind; wie sehr wir in Krisen oder schweren Momenten glauben, dass alle viel besser mit dem Leben zurecht kommen und viel glücklich sind als wir. Wie wir wirklich glauben, dass kein einziger von den 7 Milliarden (!!) Menschen auf der Welt genauso leidet wie wir, sich genauso ungenügend fühlt wie wir und genauso Mitgefühl und Trost verdient wie wir.

In einen Witz verpackt: Was sind die letzten Worte eines 85-jährigen Mannes auf dem Totenbett? 'Warum ich?" - Wir lieben es, unser Leid für einzigartig und unübertroffen zu halten und isloieren uns dadurch selbst von dem Gefühl der Gemeinschaft, das wir als zutiefst soziale Wesen so sehr brauchen.

Bei näherer Betrachtung ist das völlig absurd: wir sind alle gemeinsam Menschen, die alle gute und schlechte Zeiten erleben. Wir machen alle Fehler und fühlen uns mehr oder weniger beschämt, wenn sie passieren. Wir alle wachsen an unseren Mißerfolgen. Wir sind nicht getrennt voneinander.


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Ich verdiene Freundlichkeit und Verständnis

Der dritte Aspekt des Selbstmitgefühls-Mindset ist die Überzeugung, Freundlichkeit, Trost und Mitgefühl zu verdienen. Per se. Einfach, weil man ein Mensch ist. Ohne Vorbedingungen.

Häufig jedoch glauben wir, wir hätten unsere eigene Freundlichkeit erst verdient, wenn wir bestimmte Ziele erreicht haben, wenn wir endlich "gut genug" geworden sind (was auch immer das für jede/n Einzelne/n heißt). Ganz abgesehen davon, dass diese Karotte immer vor uns her wandert und wir nie "gut genug" zu werden scheinen, gibt es für Mitgefühl keine Voraussetzungen. Man verdient Mitgefühl, weil man Mensch ist und fehlbar ist.

Du darfst freundlich zu dir sein, auch wenn du die 10 kg nicht nicht abgenommen hast, keine Beförderung erhalten hast, immer noch arbeitslos oder depressiv bist, zum x-sten Mal bei einer Sache versagt hast, du jemanden angeschrien hast ... oder was auch immer dich deiner Meinung nach für Mitgefühl disqualifiziert.

Praxis: Metta

In der jahrtausende alten buddhistischen Metta-Meditation werden traditionelle Sätze gesprochen, die allen Wesen inklusive einem selbst Glück und Mitgefühl spenden - weil davon ausgegangen wird, dass du und alle Wesen gleichermassen Glück und Mitgefühl verdienen. Diese Sätze lauten

Mögest du glücklich sein, Mögest du frei sein von Leid und Angst, Mögest du mit Leichtigkeit leben.

Vielleicht magst du ab und zu, wenn du in einem öffentlichen Verkehrsmittel sitzt oder zur Fuß unterwegs bist, Menschen innerlich Glück und Freiheit von Leid wünschen. Denn wir alle wünschen uns Glück und Mitgefühl.

Wieviel Selbstmitgefühl hast du?

Und zum guten Schluß: Mach doch meinen Selbstmitgefühls-Test und finde heraus, wie es um deine Selbstfreundlichkeit bestellst ist.

 

Zum Selbstmitgefühls-Test

Mittwoch, 23 Juni 2010 12:13

Anti-Grübel-Strategien

Anti-Grübel-Strategie
© Karin Miersch / pixelio.de

"Grübeln nimmt dir nicht die morgigen Sorgen, aber den heutigen Frieden!" - unbekannt

Wir alle wissen, dass es nichts bringt und machen es trotzdem: Grübeln!

Wenn Sie nicht bald so traurig aussehen wollen, wie dieser Teddy, dann lesen Sie diesen Blog-Beitrag mit den besten Mitteln gegen Grübeln!

garten klein

Ich bemerke es immer wieder an mir und meinen Klient/innen: Der größte Feind der Dankbarkeit ist die Selbstverständlichkeit.

Der Mensch hat die fantastische Fähigkeit, sich an Dinge zu gewöhnen, sie zu lernen, sie automatisch zu können. Ohne diese Fähigkeit könnten wir sicherlich nur 1/100stel von dem bewerkstelligen was wir jeden Tag machen.

Der Nachteil daran ist: wir nehmen die Dinge nicht mehr wirklich wahr, sondern sind oft auf "Autopilot". Oder wir planen in Gedanken schon das Nächste. Das, was tatsächlich um uns herum passiert - was keineswegs selbstverständlich ist - nehmen wir nicht wahr. Diese Abstumpfung versuchen wir oft dadurch zu kompensieren, dass wir das Besondere suchen - ein besonderes Event, besonderen Sport mit "Kick", ein besonderes Essen, besonderen Sex. Dabei würde der ganz stinknormale Alltag im Grunde genug "Kick" bieten, wenn wir mal hinschauen würden.

Montag, 21 Dezember 2015 22:57

Achtsamkeits- & Vipassana-Meditation

achtsamkeit kleinWenn du müde geworden bist vom Laufen nach den Sternen, dann setz dich nieder in die Stille und lausche auf die Quelle - Phil Bosman

Achsamkeitsmeditation, auch unter ihrem alten buddhistischen Namen Vipassana bekannt, ist die jahrtausende alte Meditation des Buddha. Durch einige Mönche, die diese Meditationsform nach Europa gebracht haben, und vor allem durch den Amerikaner Jon Kabat-Zinn, der sie in das Format der Mindfulness Based Stress Reduction MBSR gebracht hat, ist Achtsamkeit heute weit verbreitet.

Was heißt das, Achtsamkeit? Eine mögliche Antwort:

Mittwoch, 02 März 2016 18:03

Ja sagen zu dem, was ist

664584 web R by Philipp Wiebe pixelio klein

Widerstand gegen unerwünschte Umstände hat die Kraft, diese Umstände lange am Leben zu halten. - Pema Chödron

Unsere erste Reaktion, wenn wir negative Gefühle oder stressige Gedanken in uns wahrnehmen, ist oft, uns gegen sie zu stellen, Widerstand aufzubauen. Wer will schon zornig, verzweifelt, geizig, neidisch oder mürrisch sein?

Wer will schon pessimistische, zweifelnde, selbstmörderische, (selbst-)hasserfüllte oder depressive Gedanken haben? Kein Wunder, wenn wir gleich in Habachtstellung gehen, sobald "so etwas" in unserem Bewusstsein auftaucht!

Was ist eigentlich so schlimm daran, sich so zu fühlen oder so etwas zu denken?

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Begleitung mit The Work of Byron Katie

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Kundenmeinung

  • Ich bin selten so friedlich und aufgeräumt aus einer Praxis raus wie bei Susanne. Sie hat mich sehr gut verstanden und soviel Treffendes gesagt, dass ich froh war, eine Aufnahme zu haben. In den Tagen Weiterlesen
    image Maggi Bilgram aus Possenhofen im April 2017
  • Susanne Keck ist die begabteste Therapeutin, der ich begegnet bin. Durch sie durfte ich zum ersten Mal im Leben echte Hilfe erfahren. Probleme, die mich zuvor erdrückten, lockerten sich, wurden seicht, brachen teilweise ganz weg. Weiterlesen
    image Eine sehr geschätzte Kundin, die lieber anonym bleiben will - im Januar 2017
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